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Dame

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Dame

Der Ursprung des Spiels liegt im Frankreich des 10 und 11 Jahrhunderts, man übernahm das Spielbrett vom bereits bekannten „Schachspiel“. Eine weiterer Parallele zum Schachspiel war diese, das der Spieler nicht gezwungen war, einen gegnerischen Stein zu schlagen, wenn er die Möglichkeit dazu hatte. Dame ist ein strategisches Brettspiel für zwei Spieler, welches auf einem quadratischen Brett mit 64 Feldern gespielt wird. Es gibt sowohl schwarze wie auch weiße Felder. Die Spielfiguren sind runde, flache Steine, meist aus Plastik oder Holz in den Spielfarben schwarz und weiß. Jeder Spieler erhält 12 Steine. Man darf die Spielsteine je ein Feld in diagonaler Richtung verschieben, genutzt werden aber nur die schwarzen Spielfelder. Die gegnerischen Steine dürfen übersprungen werden, sofern das dahinterliegende Feld frei ist. Kann der Spieler nach dem überspringen eines gegnerischen Steins erneut von dieser Position aus einen Stein des Gegners überspringen so darf er dies tun, bis kein weiterer Spielzug mehr möglich ist. Nach dem überspringen wird der Gegnerische Stein vom Spielfeld entfernt. Erreicht ein Spielstein die Grundlinie des gegnerischen Feldes, wird er zur „Dame“ gemacht, indem man einen 2ten Stein auf den ersten legt, dann darf man beliebig weit vorwärts bzw. rückwärts ziehen und springen.

Es gibt natürlich auch noch weitere Varianten des Spiel und der Regeln, die je nach Land unterschiedlich sind. In den meisten englischsprachigen Ländern wie Irland, Großbritannien, USA, Australien, Neuseeland und Kanada, darf die Dame jeweils nur ein Feld ziehen.

Eine weitere Variante wird “Dame 100“ genannt, diese wird in über 60 Ländern in Vereinen gespielt, und aufgrund der weitesten Verbreitung auch „Internationale Dame“ bezeichnet.

Heutzutage gibt es das Spiel Dame natürlich auch als Computerbasiertes Spiel, indem man den Computer als Gegner vor sich hat. IBM entwickelte als erste Firma eine elektronische Version des Spiels schon im Jahre 1952. Die heutige Rechenleistung von Computern macht ein Gewinn gegen diese Programme fast unmöglich. Zuletzt schlug der Weltmeister Marion Tinsley im Jahre 1992 das Dame-Programm Chinook, welches von Jonathan Schaeffers und seinen Mitarbeitern entwickelt wurde.


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