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Etymologie

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Etymologie

Die Etymologie ist die Wissenschaft von der Herkunft, der Grundbedeutung und Entwicklung einzelner Wörter, sowie von ihrer Verwandtschaft mit Wörtern desselben Ursprungs in anderen Sprachen.

Bereits in der griechischen Antike stellte man Überlegungen zur Lautsymbolik an. Griechische Philosophen versuchten die Wörter aus Zusammensetzungen von einfacheren, lautlich verwandten Grundwörtern zu verstehen. Hierbei glaubte man auch etwas über das Wesen der bezeichneten Dinge herauszufinden. Die antiken Grammatiker verwendeten die These vom willkürlichen Lautzuwachs oder Verlust, Lautwechsel oder Lautumstellung dazu, die Herkunft der Wörter zu erfassen.

Die moderne wissenschaftliche Etymologie fängt mit F. A. Potts "Etymologische Forschungen" auf dem Gebiet der Indo-Germanischen Sprachen (1833-36) an. Hierbei wurden die geschichtlichen Vorgänge der Wortbildung untersucht. Bei der kulturgeschichtlichen Forschung werden dabei zunehmend Zeit, Umstände einer Wortbildung, sowie Ursachen einbezogen, ebenso wie abweichende Verwendungen und gesetzmäßige Veränderungen der Lautgestalt eines Wortes.

Stammen Wörter aus der vorgeschichtlichen Zeit, muss sich die Etymologie meist mit dem Nachweis begnügen, dass sie in derselben Gestalt in verwandten Sprachen existieren.

Innere Etymologie und äußere Etymologie:

Die innere Etymologie ist innerhalb der Wortfamilien einer Sprache (siechen und Sucht) vorhanden, die äußere Etymologie vergleicht das Wortgut verwandter Sprachen. Beispiel: Zimmer zu griechisch demo "ich baue" (Volksetymologie).


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