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Fortuna

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Fortuna

Fortuna (lat.= Glück, Schicksal) ist die Glücks- und Schicksalsgöttin der Römischen Mythologie. Sie entspricht der Tyche in der Griechischen Mythologie und dem Heil bei den altnordischen Völkern.

Die Göttin wurde vermutlich durch den König Servius Tullius zu Beginn des Römischen Reichs populär. Jener soll ihr zwei Tempel gewidmet haben. Nach der Legende war dieser der Sohn einer Sklavin und wurde durch die Gunst der Schicksalsgöttin auf den Königsthron erhoben.

Fortuna spielt in der Religion der Römer eine wichtige Rolle (u.a. wird Sie als eine der drei Schicksalsgöttinnen (Parzen) genannt.) Viele Tempel wurden Ihr im gesamten Römischen Reich gewidmet. Berühmte Tempel der Fortuna standen u.a. in Antium, Praeneste und auf dem Quirinal - einer der sieben Hügel Roms. Das Fest der Fortuna wird am 24.Juni gefeiert. Aufgrund von Klosterschulen, begann man im 12. Jahrhundert, Fortuna zusammen mit der Göttin Natura als Dienerinnen Gottes anzusehen.

Fortuna wird allgemein als eine wankelmütige und vielschichtige Göttin charakterisiert, die vergleichbar mit Justitia, die Gaben ihres Füllhorns (gutes und schlechtes Schicksal, Glück, Unglück) ohne Ansehen der Person verteilt. Ihre anfängliche religiöse Bedeutung als Fruchtbarkeitsgöttin geriet später durch ihre Glücks und Schicksalsaspekte in den Hintergrund. Häufig wurde Fortuna als Orakelgöttin zur Zukunft befragt, was oftmals über das Ziehen von Losen oder kleinen Holzstücken mit eingeritzten Linien geschah, die von den Priestern gedeutet wurden. In der bildenden Kunst wird Fortuna oft mit dem Lebensrad, dem Füllhorn auf einer Kugel daher rollend dargestellt.


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