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Als LCD bezeichnet man ein Anzeigegerät, dessen Funktion darauf beruht, dass Flüssigkristalle die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen, wenn ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung anliegt. Die LCD Anzeige besteht aus mehreren Segmenten, die alle unabhängig voneinander ihre Helligkeit ändern können. Zu diesem Zweck wird mittels elektrischer Spannung in jedem Segment die Ausrichtung der Flüssigkristalle gesteuert. Dadurch ändert sich die Durchlässigkeit für polarisiertes Licht, das mittels einer Hintergrundbeleuchtung und Polarisationsfiltern erzeugt wird. Eine Weiterentwicklung vom LCD ist das Aktiv-Matrix-Display, das zur Ansteuerung eine Matrix von Dünnschichttransistoren enthält. Bei Flachbildschirmen ist diese Technik derzeit führend. LCD Displays finden heutzutage an vielen elektronischen Geräten in der Unterhaltungselektronik Verwendung, wie beispielsweise bei Digitaluhren, in Mobiltelefonen, an Messgeräten, in Taschenrechnern oder auch in Videoprojektoren.

Die Entstehungsgeschichte:    Die Flüssigkristalltechnik entstand schon im Jahre 1888. Damals entdeckte ein Botaniker, dass organische Substanzen bei unterschiedlicher Temperatur verschiedene optische Eigenschaften aufwiesen. Es sollte aber noch bis Mitte der 70er Jahre dauern, bevor die LCD-Technik (Liquid Chrystal Display) in digitale Uhren, Telefone und Taschenrechner verbaut werden konnte. Mitte der 80er Jahre wurden dann die ersten richtigen Monitore in monochromer Ausführung eingesetzt. Leider waren diese nicht nur zweifarbig (Schwarz/Grün) sondern waren für bewegte Bilder überhaupt nicht geeignet - der Schmiereffekt war zu groß. Man konnte noch vergleichsweise lange das Pixel leuchten sehen, obwohl es schon längst nicht mehr aktiv (schwarz) sein sollte. Die Tatsache, dass sich zwei Pixel(Bildpunkte) gegenseitig beeinflussten führte zu einer sehr unscharfen und fehlerhaften Darstellung. Aus diesem Grund Man griff man zu Plasmadisplays, die bis auf die Monochrome Darstellung, keine solcher Nebeneffekte besaßen. Einziger Nachteil war der zu hohe Stromverbrauch, so dass beispielsweise ein Laptop an der Steckdose angeschlossen werden musste.

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