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Afrika

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Flüsse Afrika

Der längste Fluss Afrikas ist der Nil mit einer Länge von 6.671 km, der praktisch das gesamte nordöstliche Gebiet von Afrika entwässert. Er ist nicht nur der längste Fluss des Kontinentes, sondern auf der ganzen Erde. Ein wichtiger Fluss ist weiterhin der Kongo mit einer Länge von 4.374 km, der Zentralafrika, v. a. das Kongobecken, entwässert. Drittgrößter Fluss ist der Niger, der über eine Länge von 4.160 km verfügt, jedoch nur in der Regenzeit für die Schifffahrt nutzbar ist. Erwähnenswert ist außerdem der Sambesi, der in seinem mittleren Verlauf mehrfach gestaut wird und so u. a. den Karibasee bildet. Sein Lauf wird durch Wasserfälle und Stromschnellen unterbrochen, darunter die bekannten Victorisfälle.

Afrika ist der Kontinent mit dem niedrigsten Umwandlungsfaktor von Niederschlag zu Abfluss. Durchschnittlich gelangen weniger als 20 % des Niederschlags in die Flüsse, der Rest verdunstet und/oder versichert. Die meisten großen afrikanischen Flüsse, mit Ausnahme von Sambesi und Kongo, durchqueren auf dem Weg zur Küste aride bis semiaride Gebiete, in denen ein Großteil des Wassers verdunstet. Von den großen Flüssen der Erde besitzt der Nil die geringste Abflussmenge pro km² Einzugsgebiet. Durch die geringe Wasserführung der Flüsse ist auch der Wasserhaushalt der afrikanischen Seen in einer prekären Situation.

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