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Asien

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Flüsse Asien

Durch Asien fließen große Flüsse, die in den Gebirgen Zentralasiens entspringen und in verschiedene Richtungen in die umliegenden Meere fließen. Durch die großen Wassermengen wird viel Schlamm transportiert, wodurch große fruchtbare Aufschüttungsebenen und Deltamündungen entstanden. Hierbei verfügt der Ganges mit ca. 80.000 km² über das größte Delta der Welt.

Die Flüsse sind bedeutende Lebensadern des Kontinents. Sie dienen zur Versorgung der Industrie und Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser, weiterhin zur Bewässerung der Felder und als Transportwege. An den Flüssen Asiens wurden zahlreiche Stauanlagen errichtet, um Energie zu erzeugen und den Wasserabfluss zu regulieren.

Flüsse stellen für viele Gegenden Asiens die einzigen Verkehrswege dar. Der Ob entwässert mit seinen Hauptzuflüssen Irtisch und Tobol das gesamte westliche Sibirien. Ob und Jenissei sind die wichtigsten Wasserstraßen für den Export stromabwärts zum Eismeer. Unter den zahlreichen Küstenflüssen zwischen dem Amur und Huangho ist nur der schiffbare Peiho von Bedeutung, der den Zugang zu Peking eröffnet. Die wasserreichen chinesischen Zwillingsströme, Huangho und Jangtse, haben die Besonderheit, dass sie in ihrem oberen Lauf benachbart sind. Dann entfernen sie sich in entgegengesetzter Richtung bedeutend voneinander, um sich im unteren Lauf einander wieder so zu nähern, dass ihre Mündungen durch ein Netz künstlicher und natürlicher Kanäle in Verbindung gebracht werden konnten. Der Jangtse ist einer der größten und längsten Ströme der Alten Welt, dessen Gebiet achtmal größer als das des Rheins ist.

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