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Jungfrau

  
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Jungfrau


Die Jungfrau ist einer der bekanntesten Berge in der Schweiz und mit einer Höhe von 4.158,2 m der dritthöchste Berg der Berner Alpen. Zusammen mit Eiger und Mönch bildet er eine markante Dreiergruppe.
 
Geologie
Wegen der hier zu beobachtenden Überschiebung des Aarmassivs über die nördlich angrenzenden und hochgestauchten Kalkdecken des Mesozoikums ist die Jungfrau geologisch überaus interessant.

Der Fuß des Berges ist aus Kristallin, der ganze Vorbau (Schwarzmönch, Rotbrett und Schneehorn) ist aus überlagertem Kalkstein. In der Gipfelregion hingegen bestehen Silberhorn, Wengen-Jungfrau und Hauptgipfel aus von Süden überschobenem Magmatit.
 
Lage und Umgebung
Über den Gipfel der Jungfrau verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Der Berg ist außerordentlich vielgestaltig: Im Norden und Nordwesten sind der Jungfrau Wengen-Jungfrau, Schneehorn, die beiden Silberhörner und der "Schwarzmönch" vorgelagert, sowie die zerrissenen Gletscher von Giessen und Kühlauenen. Im Westen erhebt sich die Jungfrau fast eisfrei über dem hinteren Lauterbrunnental, die Südwand über dem versteckten Rottalgletscher und die Ostwand über den Firnen am Jungfraujoch.

Das Vorhaben, auf die Jungfrau eine Bergbahn zu bauen, wurde nicht umgesetzt. Die zunächst bis unter den Gipfel geplante Jungfraubahn wurde wegen finanzieller Probleme während des 1. Weltkrieges nur bis in das angrenzende Jungfraujoch realisiert.
 
Erstbesteigungen und Routen
Die Erstbesteigung der Jungfrau gelang am 03.08.1811 von Grimsel her Johann Rudolf und Hieronymus Meyer mit den Führern Joseph Bortis und Alois Volker. Der Volksmund gab daraufhin der bis dahin unberührten Jungfrau den Namen "Madame Meyer".

Klassische Aufstiegesrouten sind von Norden Guggiroute über Kühlauengletscher und Silberhorn, von Nordwesten Rotbrettgrat über Silberhorn, von Südwesten Innerer Rottalgrat, von Süden Normalweg über Rottalsattel, oder Nordostgrat vom Jungfraujoch.

Am 12.07.2007 stürzten 6 Rekruten der Gebirgsspezialisten-Rekrutenschule Andermatt vom Rottalsattel 1000 m auf den darunter liegenden Rottalgletscher in den Tod.
 
Tourismus
Heute besucht jährlich rund eine halbe Mio. Touristen die Jungfraubahn mit dem höchst gelegenen Bahnhof Europas mit seinem Bergrestaurant "Top of Europe", Aussichtsterrasse auf dem Sphinxfelsen, Eispalast, Hundeschlittenbahn und Poststelle.

Das Jungfraujoch ist ein beliebter Ausgangspunkt vieler klassischer Berg- und Skihochtouren.
 
Tourismus
Heute besucht jährlich rund eine halbe Mio. Touristen die Jungfraubahn mit dem höchst gelegenen Bahnhof Europas mit seinem Bergrestaurant "Top of Europe", Aussichtsterrasse auf dem Sphinxfelsen, Eispalast, Hundeschlittenbahn und Poststelle.

Das Jungfraujoch ist ein beliebter Ausgangspunkt vieler klassischer Berg- und Skihochtouren.
 
Besonderheiten
Am 13. Dezember 2001 wurde die Jungfrau zusammen mit südlich angrenzenden Gebieten als Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn in die Liste als UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.

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