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Mittelgebirge Europa

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Mittelgebirge Europa

Bei einem Mittelgebirge handelt es sich um ein Gebirge, das im Gegensatz zum Hochgebirge eine bestimmte Höhe nicht überschreitet. Jedoch muss es, in Abgrenzung zum Hügelland, auch eine bestimmte Höhendifferenz zwischen höchster Erhebung und Gebirgsfuß haben, um sich vom Umland abzuheben. Diese Höhe sind nicht genau festgelegt und schwanken hauptsächlich je nach Region.

Den Norden von Mitteleuropas Montanzone nimmt die bis zum 1.602 m hohe Mittelgebirgsschwelle ein. Diese reicht, beginnend im Westen bei den belgisch-französischen Ardennen, über die Mitte Deutschlands und Tschechien bis fast vor die (West)Karpaten in der Slowakei. Hierzu zählen neben dem Rheinischen Schiefergebirge auch beispielsweise Harz, Rhön, Thüringer Wald und Fichtelgebirge.

Die Böhmische Masse nimmt den Osten der Mittelgebirgsschwelle ein. Diese macht nicht nur einen Großteil der Fläche von Tschechien aus, sondern legt auch in seinen Außenkämmen die Grenzen von Tschechien zu Deutschland, Polen und Österreich fest.

Mit dem Wegfall der innerdeutschen Grenze wird die traditionelle zentrale Lage der heimatlichen Mittelgebirge in Europa wieder besonders deutlich. Somit liegen Frankenwald und Fichtelgebirge nicht nur im Herzen Deutschlands, sondern auch im Herzen Mitteleuropas. Sie sind eingebunden in eine Kette von Gebirgslandschaften, die von den Karpaten im Osten über Riesen- und Erzgebirge bis in den Böhmer- und Bayerischen Wald im Süden sowie über den Thüringer Wald bis zum Harz im Norden reicht.

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