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Hamburg

  
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Hamburg

Basisdaten:

Landeshauptstadt: Hamburg
Gründungsjahr: 1949
Fläche: 755,264 km²
Einwohnerzahl: 1.770.629 (31. Dezember 2007)

Universitäten:

Hamburg: Hamburg Bucerius Law School
HafenCity Universität Hamburg - Universität für Baukunst und Raumentwicklung
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Technische Universität Hamburg-Harburg
Universität Hamburg

Geographie:

Hamburg liegt an der Einmündung von Alster und Bille in die Niederelbe, 110 km oberhalb ihrer Mündung in die Nordsee. Die in der Nordsee gelegenen Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer gehören auch zum Hamburger Stadtgebiet.

Das Land hat Anteil an drei Naturräumen: am Rand der südholsteinischen Geest, die zwischen Blankenese und Bergedorf steil zur Elbe abfällt, am überwiegend von Flussmarschen erfüllten Urstromtal der Niederelbe und im Süden mit den Harburger Bergen am Endmoränengebiet der Schwarzen Berge.

Der Hafen, ein offener Tidehafen, erstreckt sich über die ganze Breite des Stroms. Die größten Flüsse sind Alster, Bille, Elbe und Este.

Die höchste Erhebung mit 115,1 m liegt in den Harburger Bergen.

Klima:

Das Hamburger Klima ist durch maritime Einflüsse geprägt. In der Regel senken sich an etwa 52 Tagen im Jahr Nebelbänke über die Stadt. Im Winterhalbjahr kann es sehr stürmisch werden. Der Juli ist mit durchschnittlich 17,4 °C der wärmste Monat, der kälteste der Januar mit 1,3 °C. Das Klima ist ganzjährig feucht. Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 774 mm Niederschlag.

Geschichte:

Zur Grenzsicherung gegen die Slawen und Dänen wurde Anfang des 9. Jahrhunderts das fränkische Kastell "Hammaburg" errichtet. Diese wurde durch Slawen verwüstet. An seiner Stelle gründete Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein im 12. Jahrhundert eine Handels- und Marktsiedlung. Die Siedlung entwickelte sich und erlangte zu seiner wirtschaftlichen Blütezeit im 14. Jahrhundert die Mitgliedschaft in der Hanse. Im ausgehenden 15. Jahrhundert folgten schwere Rückschläge durch die Herrschaftsansprüche der dänischen Könige, die seit 1460 Holstein als Reichslehen besaßen. Ab 1510 galt Hamburg als Reichsstadt.

Durch einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung konnte Hamburg 1768 mittels einer finanziellen Ablösung der Herrschaftsansprüche der dänischen Könige seine Unabhängigkeit endgültige sichern. Während der Besetzung und Annektion durch Frankreich war Hamburg Hauptstadt des Departments Elbmündung ("Département des Bouches de l'Elbe") im französischen Kaiserreich.

Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde Hamburg zur Freien und Hansestadt Hamburg erklärt und trat dem Deutschen Bund bei. 1860 gab sich Hamburg eine neue Verfassung und trat sieben Jahre später dem Norddeutschen Bund bei. Im Jahr 1871 trat die Freie und Hansestadt Hamburg dem Deutschen Kaiserreiche bei.

Die parlamentarisch-demokratische Verfassung wurde 1921 in Hamburg eingeführt. Während der Nationalsozialistischen Zeit wurde die Bürgerschaft Hamburg 1933 aufgelöst Vier Jahre später entstand durch Eingliederung von Altona mit Blankenese, Harburg-Wilhelmsburg und Wandsbek sowie 28 Landgemeinden Bildung Groß-Hamburg. Dabei wurde Cuxhaven und Geesthacht ausgegliedert.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 war Hamburg Teil der britischen Besatzungszone. 1949 wurde die Freie und Hansestadt Hamburg ein Bundesland der neugegründeten Bundesrepublik Deutschland. Im Juni 1952 gab sich die Freie und Hansestadt Hamburg eine Verfassung.

Wirtschaft:

Hamburg hat als Handels-, Verkehrs- und Dienstleistungszentrum überregionale Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten Deutschlands. Bedeutende Wirtschaftszweige sind Konsumgüterindustrie, Luftfahrtindustrie, Chemie, Elektrotechnik, Maschinen- und Schiffbau, Mineralölwirtschaft, Banken, Medien.

Bedeutend sind der Seefischmarkt, Blumen-, Gemüse- und Obstgroßmärkte. In den Vier- und Marschlanden gibt es zahlreiche Gartenbau- und Obstbaubetriebe.


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