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Pfalz

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Weinanbaugebiet Pfalz

Geographische Lage

Das Weinbaugebiet Pfalz liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz. Es erstreckt sich südlich von Worms in einem Gürtel in 80 Kilometer Länge bis an die französische Grenze nördlich des Elsass und von den Hängen des Pfälzer Waldes bis in die Rheinebene.

Rebsorten

In der Pfalz liegen unangefochten die Weißweine mit 60% an der Spitze. Dabei führt der Riesling mit 22,5 % an, gefolgt von Müller-Thurgau mit 10 %, Kerner mit 5 %, Grauer Burgunder mit 4,5 % und mit je 3,5 % Silvaner und Weißburgunder. Die restlichen 40% sind Rotweine, wobei hier die Rebsorte Dornfelder mit 14% dominiert, gefolgt von Portugieser mit 10% und Spätburgunder mit 7 %.

Klima und Böden

Die Pfalz bietet für den Weinbau ideale Bedingungen. Es gibt trockene, nicht zu heiße Sommer und milde Winter. Mit jährlich rund 1.800 Sonnenstunden ist die Pfalz eines der wärmsten deutschen Anbaugebiete.

Am Mittelrhein herrscht ein gemäßigtes Klima. Die windgeschützten Lagen profitieren von vielen Sonnentagen. Die Wasserfläche des Rheins und die zur Sonne geneigten Böden speichern im Laufe des Tages Wärme, die sie nach Sonnenuntergang wieder abgeben, so dass übermäßige Temperaturschwankungen vermieden werden.

Die Böden am Mittelrhein bestehen aus Schiefer- und Grauwacken-Verwitterungsböden, die tagsüber die Wärme speichern. Im Norden sind die Böden vulkanischen Ursprungs. Bims und Tuffstein, aber auch Lössinseln, Lehm- und Rheinkieselböden sind zu finden.

Größe und Lagen

Das Anbaugebiet mit 23.390 Hektar Rebfläche im Bundesland Rheinland-Pfalz ist nach Rheinhessen das zweitgrößte Deutschlands.

Mehr als 60% der Rebflächen sind Steillagen mit mehr als 30% Neigung, der Rest nahezu nur Hanglagen. Das Weinanbaugebiet Mittelrhein umfasst 455 Hektar Rebfläche. Es ist in die zwei Bereiche Loreley und Siebengebirge mit elf Großlagen und 111 Einzellagen gegliedert.

Besonderheit

Der Weinbau am Mittelrhein wird von meist kleinen privaten Weingütern dominiert. Sowohl der Anbau als auch der Ausbau des Weines liegen meist in einer Hand. Die Weine sind oft nur direkt über die Winzer zu beziehen, Genossenschaften gibt es nur wenige.


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