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Rheinhessen

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Weinanbaugebiet Rheinhessen

Geographische Lage:

Das Weinanbaugebiet Rheinhessen erstreckt sich zwischen den Orten Bingen, Mainz und Worms in Form eines riesigen Dreiecks am linken Ufer des großen Rheinknies. Im Norden und Osten begrenzt der Rhein das Anbaugebiet.

Rheinhessen gehört nicht zum Bundesland Hessen wie der Namen vielleicht vermuten lässt, sondern zu Rheinland-Pfalz. Der Name stammt von der einstigen Zugehörigkeit zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt.

Rebsorten:

Zwei Drittel des angebauten Weines in Rheinhessen sind Weißweine. Die größten Anteile bilden hier Müller-Thurgau mit ca. 16 %, Riesling mit ca. 13 % und Silvaner mit ca. 9,5 % bei den roten Sorten erfreut sich der Dornfelder mit 13% großer Beliebtheit gefolgt von Portugieser mit 6.5% und Spätburgunder mit 5%.

Klima und Böden:

Die klimatischen Bedingungen für den Weinbau sind optimal. Im Schutz von Odenwald und Taunus gibt es milde Durchschnittstemperaturen. Mit 1.600 Sonnenstunden zählt Rheinhessen zu den wärmsten deutschen Anbaugebieten.

Auf Grund der Größe des Anbaugebietes ist von sanften Hügeln bis zu steilen Rheinhängen alles zu finden. Die Böden bestehen hauptsächlich aus Löss, sowie Sand, Mergel, Kalkstein, Ton, Rotliegend, Braunerde, Quarzit und Porphyr.

Größe und Lagen

Das Weinanbaugebiet Rheinhessen ist mit 26.200 Hektar Rebfläche das größte Anbaugebiet Deutschlands. Es gliedert sich in die drei Bereiche Bingen, Nierstein und das Wonnegau. Die Rebflächen sind in 24 Großlagen und 343 Einzellagen unterteilt.


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