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Sachsen

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Weinanbaugebiet Sachsen

Geographische Lage

Das Weinanbaugebiet Sachsen ist nach dem gleichnamigen Bundesland benannt. Es liegt fast ausschließlich im Ballungsraum Dresden, nur ein paar kleine Bereiche liegen bei Jessen in Sachsen-Anhalt sowie in Brandenburg. Sämtliche Weinberge befinden sich nördlich des 51. Breitengrades, es handelt sich um den nordöstlichsten europäischen Weinbaubereich. Unmittelbar an der Grenze zu Polen liegt der östlichste deutsche Weinberg.

Rebsorten

Angebaut wird im Weinbaugebiet Sachsen zu 82% Weißweine wie Müller-Thurgau mit 18%, Weißer Riesling mit 15%, Weißburgunder mit 12%, Grauburgunder mit 9% und Traminer und Kerner mit je 6%. Bei den Rotweinsorten führt der Spätburgunder mit 8% an, gefolgt von Dornfelder mit 5% und Regent mit 2%.

Klima und Böden

Im Weinbaugebiet Sachsen herrscht kontinental beeinflusstes Klima mit heißen, trockenen Sommern und fallweise rauen Wintern mit der Gefahr von Spätfrösten vor. Dank dem Elbtal hat das Gebiet trotz seiner exponierten Lage nämlich mehr als 51° nördlicher Breite, ein günstiges Klima. Die Böden bestehen hauptsächlich aus Schiefer, dazu kommen Sandstein, Ton, Lehm und Löss.

Größe und Lagen

Mit 441 Hektar Rebfläche ist das Weinanbaugebiet Sachsen nach der Hessischen Bergstraße das zweitkleinste Deutschlands. Sachsen besteht aus den zwei Bereichen Meißen und Elstertal und ist in vier Großlagen Schlossweinberg, Spaargebirge, Lössnitz und Elbhänge und 23 Einzellagen gegliedert.

Besonderheit

Die Weißweinsorte Goldriesling wird ausschließlich in Sachsen angebaut.


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