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Aalst

  
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Aalst

Die Karnevalshochburg in Ostflandern heißt Aalst. Seit 1886 mischen sich die "Vuil Jeanetten", Männer in lapprigen Frauenkleidern, die von den Einheimischen liebevoll "Karnevalsschlampen" genannt werden neben den Gilles unter den Umzug am Vastenavondsonntag.(Fasnachtsonntag). Am Ende des Umzuges gibt es den traditionellen Zwiebelwurf, bei dem es Süßigkeiten in Zwiebelgestalt regnet. Wer die "Goldene Zwiebel" fängt, erhält den Hauptgewinn. Die Zwiebel ist das Symbol der Stadt Aalst.

Gilles aus Aalst

Die Masken der Gilles aus Aalst sind nicht rosafarben wie die aus Binche, sondern golden mit schwarz geränderter Augenpartie. Das Kostüm der Gilles aus Aalst gleicht dem der aus Binche. Auch er trägt ein kostbares Leinenkostüm in den belgischen Nationalfarben schwarz, gelb und rot. Jede Verzierung des Gille-Kostüms wie der belgische Löwe, die Wappen, Kronen oder Sterne hat symbolische Bedeutung. Die plissierte weiße Halskrause wurde aus einem bis zu 150 Meter langem Band hergestellt. Der Gille trägt einen "Apertintaille", einen mit sieben bis neun Glöckchen behängten Gürtel, der um die Hüfte gelegt wird, sowie ein einzelnes Glöckchen auf der Hemdbrust. Auf dem Kopf trägt er einen Hut mit über 300 Straußenfedern. Dieser ist bis zu drei Kilo schwer und soll an die Haartracht der Inkas erinnern.


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