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Hansel

  
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Hansel

Der Hansel trägt ein weißes Leinenhäs bestehend aus Kappe, Kittel und Hose. Diese sind mit typischen Narrenfiguren und Symbolen bemalt. Die aus Lindenholz im Rokkoko-Stil gefertigte Maske hat Kavalierbärtchen und Schönheitspünktchen. Sie ist eingerahmt mit Blumen, Früchten, Federn und Bändern. Auf der Kappe hat der Donaueschinger Hansel einen Fuchsschwanz gefestigt. Rechts und links über die Schulter gekreuzt trägt er ein Schellengurt mit je 11 bronzenen Schellen. Die Hände sind mit weißen Handschuhen bedeckt. Der Hansel trägt einen Schirm. Als weiteren Schmuck trägt der Hansel auf seiner Brust bis unter den Bauch reichende bunte Seidentücher, "Hanseltücher" genannt. Noch dabei hat der Hansel einen weißen Weidenkorb, in dem er Gutzele und sonstige Süßigkeiten nebst Orangen zum Auswerfen für die Kinder mit sich trägt. Zum "Strählen" vertauscht der Hansel seinen bunten Schirm mit der Pritsche, die er auf die Schulter des zu Strählenden legt.

Geschichte des Hansel
Die erste Erwähnung der Donaueschinger Hansel war im Jahr 1783. Die zunächst unterschiedlich bemalten Häs wurden Anfang der fünfziger Jahre vom Donaueschinger Maler Carl Stier und dem akademischen Maler Hans Röger zum heutigen Zunfthansel einheitlich entworfen.


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