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Fritschiraub

  
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Fritschiraub

Am 26. Januar 1507 entführten dreiste Landsknechte den berühmtesten Bürger von Luzern, den Fritschi Vater, und schafften ihn nach Basel. Basel lag am Rande der Eidgenossenschaft und wollte mit dieser Aktion den Kontakt zur Urschweiz pflegen. Der Meister der Luzerner Safranzunft, Jakob von Hasen, 150 Grenadiere und 18 Ratsherren machten sich also auf den Weg in die Rheinstadt, wo sie festlich empfangen und fünf Tage lang zuvorkommend bewirtet wurden.
Seit dem 15 Jahrhundert wurde Bruder Fritschi mehrfach auf schalkhafte Weise entführt wie zum Beispiel nach Stans, Schwyz oder eben Basel.

Im Jahre 2007 - 500 Jahre später – wurde der Fritschi erneut geraubt, was zum einen seine Frau Fritschine dazu veranlasste eine Weiberfasnacht auszurufen und zum anderen die Regierung im September dazu bewegte, ihre tapfersten Krieger und standfestesten Räte und Safranzünftler nach Basel zu schicken und den Fritschi aus der Gefangenschaft zu befreien – man wollte für 2009 nicht eine erneute Weiberfastnacht riskieren.


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