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Griechische Kunst

  
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Griechische Kunst

Die ersten Malereien der griechischen Antike erschienen um 2000 v. Chr auf Kreta als Freskenmalereien auf. Die griechische Kunst differenziert die „große“ und die „kleine“ Malerei.

Die große Malerei beinhaltet Wand- und Tafelbilder großen Formats. Sie bezog sich inhaltlich häufig auf mythologisch geschichtliche Ereignisse indem sie z.B. Siege in Schlachten verherrlichte oder die Verdienste der dargestellten Personen. Es wurde bei der Darstellung der Personen und ihrer Ausrüstung großen Wert gelegt und Aspekte von Perspektiven wurden entwickelt. Jedoch erfüllte die Malerei nicht die großen Ansprüche die an sie gestellt wurden. Die Personen waren meist nicht in eine Landschaft einbebettet, wodurch die Bilder sehr bühnenhaft wirkten. Der bekannteste athenische Künstler der großen Malerei war Polygnot, welcher u.a. die bunte Halle auf der Agora von Ahten sowie die Athenerhalle in Delphi ausmalte.

Die kleine Malerei bezeichnet die etlichen auf uns überkommenen Bilder auf der griechischen Keramik. Die qualitätsbewusste attische Keramikmalerei bezog sich oft auf die Fortschritte der großen Malerei. Die feinen, detailreichen Bilder auf Tongeschirr der klassisch-attischen Herstellung wirkten für unsere Augen als qualitätsvolle Kunstform. Diese Kunst wurde in der kunsthistorischen Forschung lange Zeit so hoch bewertet, dass sie in ihrem Wert ihren Vorbildern aus Gold und Silber gleichgesetzt und sogar übergeordnet wurde.


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