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Ungarische Nationalhymne

  
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Ungarische Nationalhymne


Land: Ungarn
Titel: Himnusz (deutsch: "Hymne")
Text: Ferenc Kölcsey (1823)
Komponist: Ferenc Erkel (1844)
Nationalhymne seit: 1903

Originaltext:

Isten, áldd meg a magyart
Jó kedvvel, boséggel,
Nyújts feléje védo kart,
Ha küzd ellenséggel;
Bal sors akit régen tép,
Hozz rá víg esztendot,
Megbunhodte már e nép
A múltat s jövendot!
Oseinket felhozád
Kárpát szent bércére,
Általad nyert szép hazát
Bendegúznak vére.
S merre zúgnak habjai
Tiszának, Dunának,
Árpád hos magzatjai
Felvirágozának.
Értünk Kunság mezein
Ért kalászt lengettél,
Tokaj szolovesszein
Nektárt csepegtettél.
Zászlónk gyakran plántálád
Vad török sáncára,
S nyögte Mátyás bús hadát
Bécsnek büszke vára.
Hajh, de buneink miatt
Gyúlt harag kebledben,
S elsújtád villámidat
Dörgo fellegedben,
Most rabló mongol nyilát
Zúgattad felettünk,
Majd töröktol rabigát
Vállainkra vettünk.
Hányszor zengett ajkain
Ozman vad népének
Vert hadunk csonthalmain
Gyozedelmi ének!
Hányszor támadt tenfiad
Szép hazám, kebledre,
S lettél magzatod miatt
Magzatod hamvvedre!
Bújt az üldözött, s felé
Kard nyúlt barlangjában,
Szerte nézett s nem lelé
Honját e hazában,
Bércre hág és völgybe száll,
Bú s kétség mellette,
Vérözön lábainál,
S lángtenger fölette.
Vár állott, most kohalom,
Kedves öröm röpkedtek,
Halálhörgés, siralom
Zajlik már helyettek.
S ah, szabadság nem virul
A holtnak vérébol,
Kínzó rabság könnye hull
Árvák ho szemébol!
Szánd meg Isten a magyart
Kit vészek hányának,
Nyújts feléje védo kart
Tengerén kínjának.
Bal sors akit régen tép,
Hozz rá víg esztendot,
Megbunhodte már e nép
A múltat s jövendot!

Deutsche Übersetzung:

HERR, segne den Ungarn
Mit Frohsinn und mit Überfluß.
Beschütze ihn mit deiner Hand,
Wenn er sich mit dem Feind schlägt.
Denen die schon lange vom Schicksal nicht verschont,
Bring ihnen eine bessere Zeit.
Denn dies Volk hat schon gebüßt
Für Vergangenes und Kommendes.
DU hast unsere Vorfahren
Zu den heiligen Karpatengipfel gebracht
Durch DICH haben wir die schöne Heimat gewonnen
Für Bendegúz' Söhne und Töchter.
Und dort wo die Wasser rauschen
Der Theiß und der Donau
Dort sprießt und erblüht
Die Saat des Helden Árpad.
Für uns auf den Kunság-Feldern
Wiegt sich das reife Getreide,
Von den Tokaijer Hängen
Läßt DU Nektar tropfen.
Unsere Fahne hast DU oft gepflanzt
Auf die wilden Türken-Schanzen,
Und die stolze Wiener Burg stöhnte
Unter Mátyás zornigen Truppen.
Doch wegen unserer Sünden
Sammelte sich Zorn in DEINER Brust
Und DEINE Blitze trafen uns
Aus DEINEN donnernden Wolken,
Erst zogen die räuberischen Pfeile
Der Mongolen über uns,
Dann trugen wir das Sklavenjoch
Der Türken auf den Schultern.
Wie oft klang von den Lippen
Der wilden Völker der Osmanen
Über uns Geschlagene, unsere aufgehäuften Knochen
Das Lied des Sieges!
Wie oft haben DEINE Söhne
Meine schöne Heimat angefallen, in DEINER Brust,
Und DU wurdest wegen DEINER Söhne
Zu DEINER Söhne Aschengrab.
Auch gegen den Gehetzten im Versteck führte man
Das Schwert gegen ihn in seiner Heimat,
vergebens blickte er sich um
doch fand er nicht nach Hause in seiner Heimat.
Er stieg über Berge, in die Täler,
Von Kummer und Zweifel umgeben,
Blutlachen unter seinen Füßen
Und Flammenmeere über ihm.
Da wo die Burg stand, ein Steinhaufen,
Freude und Glück fliegen,
Doch Todesklänge und Wehklagen,
Nehmen ihre Stelle ein.
Und weh, Freiheit erblüht nicht
Aus dem Blut der Toten,
Schmerzend fließen die Tränen unter Sklaverei
Aus den Augen der Heimatlosen.
Hab' Mitleid, Herr, mit dem Ungarn,
Den die Gefahren schütteln,
Beschütze ihn mit deiner Hand,
Im Meer der Qualen.
Denen die schon lange vom Schicksal nicht verschont,
Bring ihnen eine bessere Zeit.
Denn dies Volk hat schon gebüßt
Für Vergangenes und Kommendes.


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