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Lapislazuli

  
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Lapislazuli

Der Lapislazuli, auch Lasurstein oder kurz Lapis genannt, entsteht tertiär bei einer Metamorphose von Kalk zu Marmor. Er besteht zum größten Teil aus Lasurit, welches auch für die blaue Farbe verantwortlich ist. Weiterhin enthält er aber auch Pyrit (als goldfarbene Einsprenglinge), Calcit, Diopsid, Hauynit, Sodalith, Glimmer, Hornblende und weitere Mineralien. Charakteristisch ist seine intensive ultramarinblaue Farbe. Fein verteilter Pyrit gilt als Echtheitsnachweis. Flecken oder kleine goldfarbene Pyritadern werden ebenfalls geschätzt, jedoch sollte der Pyritanteil nicht zu groß sein, da die Farbe sonst in ein unschönes Grün umschlägt. Je nach Lagerstätte kann es aber auch zu anderen Farbnuancen kommen. Die tadschikische Lagerstätte erbringt eine marineblaue Varietät. Aus der Fundstätte am Baikalsee sind blauviolette Töne möglich. Hier sind auch besonders starke Calcitanteile vertreten.

Name: Lapislazuli (auch Lasurstein)
Hauptvorkommen: Russland, Afghanistan, Burma, Chile
Farbe: tiefblau bis graublau (oft mit Pyritinprägnationen)
Mineralart: Gesteinsaggregat
Mohshärte: 5-6
Dichte (g/cm³): 3,9-4,1
Bruch: kleinmuschelig, körnig

Verwendung:
Lapislazuli ist ein beliebter Schmuckstein. Schon in der Antike wurde der Stein zu Ringen, Amuletten und kleineren Figuren verarbeitet. Im Mittelalter schätzte man Lapislazuli auch als Farbgrundstoff für die Malerei und die Buchmalerei.


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