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Die Geschichte der Bahai Religion geht auf das Jahr 1844 zurück. In Persien erklärte ein junger Mann mit dem Titel Báb (arab.: „Das Tor“) ein Gottgesandter zu sein und ersetzte das islamische Religionsgesetz, Scharia, durch ein Neues. Viele Lehren des Bàb hatten das Ziel die Religion und die Gesellschaft zu verbessern. Der Frau sowie dem einfachen Menschen wurden deutlich mehr Rechte eingeräumt. Seine Religion kannte keinen Klerus. Sein Ziel bestand darin, den Machtmissbrauch seitens geistlicher Autorität einzugrenzen.

Der Bàb gewann in kurzer Zeit viele Anhänger. Die Regierung und Klerus wiesen seine neuen Lehren jedoch heftig von sich. Bereits nach lediglich sechs Jahren seines Wirkens, von denen er den Großteil in strenger Haft verbracht hatte, wurde er im Jahre 1850 hingerichtet. Die anschließende Verfolgung durch die politische und geistliche Führung Persiens kostete tausende Anhänger von Bàb das Leben.
Der Bàb verkündete auch das baldige Kommen eines weiteren Gottesboten. Dieser wird von den Bahai als Vorläufer des eigentlichen Religionsstifters Bahà’u’lah betrachtet, was vergleichbar mit Johannes dem Täufer für die Christen ist.


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