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Geschichte

Wann genau der Daoismus entstanden ist, ist nicht historisch hinterlegt. Die Lehre hat erst in einem langen Entwicklungsprozess Form angenommen, auch wurden ständig Strömungen des Altertums integriert. Der Daoismus greift viel Gedankengut auf, dass zur Zeit der Zhou-Dynastie in China verbreitet war. Dazu gehören u.a. die kosmologischen Vorstellung von Himmel und Erde und die Lehre von Qi (Energie), aber auch die Tradition der Körper- und Geisteskultivierung.

Die Suche nach Unsterblichkeit ist ein zentrales Thema des Daoismus. Dieses geht wohl auf sehr alte Glaubensinhalte zurück, denn im Zhuangzi (einem daoistischen Klassiker aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.) werden bereits die Xian (die Unsterblichen) erwähnt.

Ob es einen Denker namens Laozi wirklich gegeben hat bezweifelt man heute, seine Biographie ist von Legenden umgeben und sehr umstritten. Er soll im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben. Das Daodejing (das Werk gilt als die Gründungsschrift des Daoismus) wird auch mit dem Namen seines legendären Verfassers als „Laozi“ bezeichnet. Heute unterteilt man es in zwei Bücher (der erste Teil behandelt das Dao, der zweite das De) mit insgesamt 81 Kapiteln. Das Buch erscheint als eine ungeordnete Sammlung mystischer und dunkler Aphorismen. Im Laufe der Zeit entstanden auch mehrere hundert den Text auslegende Kommentare und eine Vielzahl von Übersetzungen.


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