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Bobfahren

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Bobfahren

Im Jahr 1888 entwickelte in Andreasberg ein Engländer den Bob, indem er 2 Schlitten hintereinander unter einem Brett montierte. Dabei war der vordere Teil über Seile steuerbar. Daraufhin ausgetragene Rennen fanden ausschließlich auf Naturbahnen statt. Der Bobsport ist auch eng mit dem Rennrodeln und dem Skeletonsport verwandt.

Die verwendeten Sportbobs sind heute komplett aerodynamisch verkleidet und über einen Seilzug lenkbar. Die Fahrten finden auf einer meist künstlich angelegten 1200 - 1600 m langen vereisten Bobbahn statt. Die Zahl der Bobbahnen ist weltweit sehr gering, 4 davon sind in Deutschland. Heute verfügen fast alle Bobbahnen über Kunsteis. Lediglich in St. Moritz befindet sich eine Natureis Bobbahn, auf der in den Jahren 1928 und 1948 die Bobrennen der Olympischen Spiele ausgetragen wurden.

Ein Bob kann eine Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h erreichen, in Steilkurven und Schikanen kann die Beschleunigung kurzzeitig eine fünffache Erdbeschleunigung erreichen. Der Pilot des Bobs muss somit über ein besonders gutes Reaktionsvermögen und eine ausgeprägte Feinmotorik verfügen. Die Anschieber müssen athletisch gebaute guter Sprinter sein und über ein explosives Schnellkraftvermögen verfügen.

Der internationale Bobsport ist seit 1923 in der Fédération Internationale de Bobsleigh et de Tobogganing (FIBT) organisiert. Seit 1924 gibt es Wettkämpfe bei den Olympischen Winterspielen und auch Weltmeisterschaften. In Deutschland wurde im Jahr 1911 der Bob- und Schlittenverband für Deutschland gegründet.


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