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Eisschnelllauf

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Eisschnelllauf

Der erste überlieferte Wettkampf im Eisschnelllauf fand 1763 in England statt. Die erste Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf für Männer wurde im Jahr 1889 in Amsterdam ausgetragen. Bei den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix gehörte der Eisschnelllauf bereits zum Programm der Spiele. 1936 wurde die erste Eisschnelllauf Weltmeisterschaft für Frauen in Stockholm ausgetragen und 1972 fand die erste Weltmeisterschaft im Sprinteisschnelllauf statt.

Der Eisschnelllauf ist ein Schnelligkeits- und Ausdauerwettbewerb auf Schlittschuhen für Frauen und Männer. Er kann im Freien oder in der Halle auf einer 400 m langen Natur- oder Kunsteisbahn ausgetragen werden, die in 2 Laufbahnen von je 4 bis 5 m Breite aufgeteilt ist. Gegenüber der Startgeraden befindet sich die Wechselgerade. Auf dieser müssen die im Wettkampf paarweise gegeneinander startenden Läufer jeweils die Bahn wechseln.

Seit 2006 gibt es als olympischen Wettbewerb auch den Teamlauf, wo 3 Läuferinnen bzw. Läufer gemeinsam laufen und mittels Führungswechsel und Windschattenlaufen auf höhere Geschwindigkeiten kommen als Einzelstarter. Die Distanz beträgt für Frauen 6 und für Männer 8 Runden. Der Eisschnellläufer stößt sich auf gerader Strecke mit den Beinen zur Seite ab, wobei die Kufe in ganzer Länge mit der Eisfläche in Kontakt bleibt. Mit dieser Technik wird die größtmögliche Geschwindigkeit auf dem Eis erreicht. Um sich mit den Beinen genügend abstoßen zu können, müssen Eisschnellläufer tief in die Hocke gehen. Spitzensportler erreichen auf Schlittschuhen über mehrere Kilometer bzw. etliche Minuten eine Dauergeschwindigkeit von 45 km/h, im Sprint kurzzeitig bis über 60 km/h.

Vom internationalen Dachverband ISU (International Skating Union) werden jährlich Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und eine Serie von bis zu 12 Weltcups ausgetragen. Die ISU registriert Weltrekorde über alle WM-Strecken. Zum Programm bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften gehören die Laufstrecken von 500 m, 1.000 m, 1.500 m, 3.000 m (nur Frauen), 5.000 m und 10.000 m (nur Männer) sowie die Mannschaftsverfolgung.


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