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Fallschirmspringen

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Fallschirmspringen:

Der Franzose Adolphe Begoud sprang am 20.08.1913 als erster Pilot in der Geschichte der Luftfahrt mit dem Fallschirm aus seinem Flugzeug. Am 28.04.1919 führt der Amerikaner Leslie Le Roy Irvin den ersten Freifallsprung mit einem manuell auslösbaren Rückenfallschirm durch. Als Vater des Fallschirmsports in Deutschland gilt Richard Kohnke, der 1930 aus einer Höhe von 7800 m, der seinen Schirm erst nach 142 Sekunden Freifall öffnete.

Eine konventionelle Sprungausbildung gliedert sich in eine Automatik- und eine Freifallausbildung. Beim ersten Sprung der Freifallausbildung fällt der Springer eine bis 3 Sekunden, bevor er selbständig den Fallschirm öffnet.

Seit dem Jahr 1952 werden Weltmeisterschaften in verschiedenen Disziplinen durchgeführt, klassische Disziplinen sind Stil- und Zielspringen. Hierbei spielen Beweglichkeit und Geschicklichkeit des Sportlers eine große Rolle. Beim Para-Ski müssen Ski-Riesenslalom und Zielspringen als Kombinationssport beherrscht werden. Beim Kappenformationsspringen öffnen die Springer ihre speziellen Fallschirme direkt nach Verlassen des Flugzeugs. Sie bilden Formationen durch Einhaken der Füße an den Leinen anderer Schirme. Aus dem Freifall-Formationsspringen haben sich verschiedene Wettkampfdisziplinen entwickelt.

Jedes Fallschirmsystem besteht aus 4 Baugruppen: Gurtzeug, Hauptschirm, Reserveschirm und Öffnungsautomat. Das Fallschirmsystem wird alle 2 Jahre von einem zugelassenen Techniker auf Schäden und Verschleiß untersucht, das Ergebnis wird in Papieren dokumentiert. Zur Ausrüstung gehören außerdem Höhenmesser, Schutzbrille, Helm oder Lederkappe und eine auf die jeweilige Disziplin abgestimmte Springerkombi.


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