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Faustball

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Faustball

Unbekannt ist, wann genau das Faustballspiel erfunden wurde, seine Wurzeln liegen jedoch möglicherweise in Italien. Im 16. Jahrhundert erlebte das Spiel eine Renaissance, wo es als Zeitvertreib gespielt wurde. Erst 1870 führte Georg Heinrich Weber den Sport in Deutschland. Beim Deutschen Turnfest im Jahr 1913 in Leipzig wurde die 1. Deutsche Meisterschaft der Männer im Faustfall ausgetragen.

Faustfall ist ein Rückschlagspiel, das von 2 Mannschaften mit je 5 Spielern gespielt wird. Das Spielfeld ist ein 50 x 20 m großer Platz (in der Halle 40 x 20 m), gespielt wird mit einem Lederhohlball. Dieser ist mit der Faust oder dem Unterarm so über eine in 1,90 bzw. 2 m Höhe gespannte Leine zu schlagen, dass der Gegner den Ballwechsel nicht regelgerecht fortsetzen kann. Meist wird nach Sätzen zu 20 Punkten gespielt. Der Ball darf nacheinander von höchstens 3 Spielern einer Mannschaft mit je einer Bodenberührung geschlagen werden, Fehler des Gegners ergeben je einen Punkt.

Moderner Faustball wird überwiegend in Europa und Südamerika gespielt. Führende Faustballnationen sind neben Deutschland Brasilien, Österreich und die Schweiz. Erste Weltmeisterschaften wurden 1968 für Männer und 1994 für Frauen ausgetragen. Amtierender Weltmeister bei den Männern sind 2007 erstmals die Österreicher. In Deutschland gibt es eine Faustball-Bundesliga Nord und Süd. Faustball ist zwar nicht olympisch, aber seit Jahren bei den World Games vertreten.


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