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Fechten

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Fechten

Neben Boxen und Ringen gehört Fechten zu den ersten Wettbewerben der Menschheit, ursprünglich war es ein bewaffneter Kampf von 2 Personen. In Deutschland wurde es überwiegend an Universitäten betrieben, 1862 entstand der erste Fechtclub in Hannover, 1896 fanden die ersten deutschen Meisterschaften statt.

Fechten ist eine Zweikampf Sportart bei der angestrebt wird, den Gegner mit einem Degen, Florett oder Säbel zu treffen, ohne selbst getroffen zu werden. Die Gegner sind mit einem elektronischen Kabel verbunden und tragen elektrisch leitende Schutzkleidung. Die Fechtbahn, die sog. Planche, ist 14 m lang und 1,80 bis 2 m breit. Die Kleidung der Fechter besteht aus Fechtanzug, Maske und Handschuhen. Trefferfläche beim Florett ist eine farblich hervorgehobene Weste aus Brokat. Beim Säbel ist der gesamte Oberkörper die Trefferfläche (auch Arme und Kopf), beim Degen der gesamte Körper. Bei einem Druck von über 500g auf die Federspitze der Waffen zeigt das Meldegerät einen Treffer an, bei Florett und Säbel gibt es zudem ein Treffervorrecht. Doppeltreffer sind nur mit dem Degen möglich. Sieger bei Einzelgefechten ist, wer zuerst 5 Treffer bei einer Vorrunde bzw. 15 Treffer beim k.o. Modus gesetzt hat. In einem Mannschaftswettkampf stehen sich 3 Fechter pro Team gegenüber. Die Kampfregeln beim Fechten werden von einem sogenannten Obmann überwacht.

Seit 1937 werden Weltmeisterschaften ausgetragen, die (außer in den Olympiajahren) jährlich stattfinden. Fechten gehört seit 1896 zum olympischen Programm, seit 1924 ist Fechten auch für Frauen olympisch. In Olympiajahren werden olympische Fechtturniere auch als Weltmeisterschaften gewertet.


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