DOC_Woods, Tiger
Lexolino auf Facebook
Lexolino » Sport » Sportarten » Golf » Berühmte Golfspieler » Herren »

Woods, Tiger

  
Lexolino

Woods, Tiger

Personendaten:


NAME: Eldrick "Tiger" Woods
GEBURTSDATUM: 30. Dezember 1975
GEBURTSORT: Cypress, Kalifornien
KURZBESCHREIBUNG:   US-amerikanischer Profigolfer
Einer der zwei bestverdienenden Sportler der Welt
Mehrfacher Rekordhalter
NATIONALITÄT: Vereinigte Staaten
PROFI SEIT: 1996



Herkunft

Eldrick Woods wurde in Cypress, Kalifornien geborenund wuchs in Los Angeles auf.
Sein Vater, Earl Woods war früher ein afro-amerikanischer Oberstleutnant der United States Army doch damals bereits im Ruhestand.
Seine Vorfahren waren chinesischer und indianischer Herkunft.
Earl Woods leitete bis hin zu seinem Tode am 3. Mai 2006, als Vorsitzender die Tiger Woods-Stiftung.
Kutilda Woods, seine Mutter kam ursprünglich aus Thailand kann aber auch chinesische und niederländische Vorfahren aufweisen.

Gerade wegen diesem vielfältigen Hintergrund bevorzugen vor allem die nicht-weißen jüngeren Amerikaner Tiger Woods und bringen ihm und dem Golfsport großes Interesse und Sympathie entgegen.
Seinen Spitznamen erhielt er noch vor seinem Ruhm, nach dem Freund seines Vaters, welcher mit ihm in Vietnam kämpfte, Vuong Dang Phong.
Heutzutage ist Eldrick Woods nur noch unter seinem Spitznamen bekannt,dies ist zudem auch sehr praktisch, da im Golfsport ein guter Spieler meist immer Tiger genannt wird.
Noch bevor Tiger Woods seine Karriere als Profigolver begann besuchte es die Western High in Anaheim und stdierte danach zwei Jahr Betriebswirtschaftslehre an der Stanford University.


Sportliche Karriere

Amateurkarriere

Sein Talent wurde schon früh entdeckt und bereits im Kindergartenalter erhielt Tiger Woods Golfunterricht.
Schon kurz darauf schaffte er es eine 9-Loch-Runde mit 48 Schlägen zu beenden und später mit 13 Jahren beendete er eine 18-Loch_Runde mit gerade mal 69 Schlägen.
Die ersten Turniere gewann er im Alter von 8 Jahren, sein bedeutendstes war die Junior World Golf Championship, welche 1984 ihre jüngste Altersgruppe zwischen 9-10jährigen war.

Er gewann dieses Turnier auch weitere sechs Mal, zwischen 1988 und 1991 sogar vier Mal in Folge.
Den U.S. Junior Amateur Titel gewann Tiger Woods 3 Mal, in den Jahren 1991, 1992 und 1993.
Dadurch schaffte er es bis zu diesem Tage der einzige und jüngste Mehrfachgewinner zu sein.

In den folgenden drei Jahren machte er wieder durch eine neue Serie auf sich aufmerksam, die vor ihm auch noch niemand erreicht hatte, und gewann jedes Jahr den U.S. Amateurtitel der Männer.
Wiederum ist Tiger Woods einer der jüngsten Spieler und Gewinner aller Zeiten.
1994 gewinnt er den NCAA Titel als er dort 1994 für die Stanford University antritt. Kurz darauf entschließt er Profi zu werden.


Profikarriere

Tiger Woods beginnt seine Profikarriere im August 1996.
Noch im gleichen Jahr schafft er es zwei Turniere auf der PGA TOUR für sich zu entscheiden und wird aufgrund dessen in den USA zum Sportler des Jahres gewählt.

Sein erstes Major Turnier, die US Masters gewinnt er im April 1997 mit einem Vorsprung von 12 Schlägen.
Bereits einen Monat später ist er schon als Nummer 1 der Weltrangliste aufgeführt.

Allerdings lief die zweite Jahreshälfte für ihn nicht mehr allzu gut, mit seiner Form stand es nicht zum Besten und er gewann selbst im Folgejahr lediglich im nur ein Turnier.
Deswegen arbeitete er intensiv an seinem Schwung mit dem berühmten Trainer Butcher Harmon.

1999 legte er dann aber sein Comeback hin, im Juni startete er eine bisher einmalige Siegesserie im Golfsport mit seinem ersten Sieg beim Memorial Tournament.
In den nächsten zwei Jahren konnte er insgesamt 17 Turniere auf der PGA Tour für sich entscheiden und in den nächsten fünf Jahren 32 weitere.
Des Weiteren war er in der Weltrangliste 264 Wochen in Folge die Nummer 1 und holte den Sieg bei sieben von 11 Major-Turnieren.
Das Jahr 2001 weist auf den einzigen Zeitpunkt in der Geschichte des Golfssport und des Grand Slam hin, indem Tiger Woods mit seinem Sieg bei den Masters es schaffte als erster Golfspieler zur selben Zeit alle vier Major Titel zu halten.

Nach dieser Erfolgsserie fiel er 2003 und 2004 erneut in ein Formtief, zählte aber immer noch zu einem der weltweit erfolgreichsten Golfspieler, jedoch ohne seine frühere Überlegenheit im Spiel.
Seine Position in der Weltrangliste begann immer mehr zu schwanken, er schaffte es nicht einmal ein einziges Major für sich zu entscheiden und zwischenzeitlich musste er seine Spitzenposition an seinen Konkurrenten Vijay Singh. Man wunderte sich natürlich sehr darüber und die Journalisten gaben einen Erklärungsversuch nach dem anderen ab. Man schwankte zwischen einer minderwertigen Ausrüstung, da er als einer der letzten seine Schläger gegen einen Graphitschaft und Großkopfdriver eintauschte, und seinem Privatleben, welches sich immer mehr Veränderte.
In Wirklichkeit trainierte er aber wieder an seinem Schwung, diesmal jedoch mit Trainer Hank Haney. Dies passierte zunächst alles im Geheimen, da sein neuer Schwung auch zur Entlastung seines bereits schon mal operierten Knies dienen sollte.

Tiger Woods schaffte sein zweites Comeback 2005 und gewann als Auftakt zwei weitere Major-Turniere mit dem Master und der Open Championship.
Damit übernahm er wieder die Führung der Welt- und Geldrangliste der PGA Tour. Auch seine Kollegen merkten die Veränderung und wählten Tiger Woods zum siebten Mal von neun gespielten Jahren ihn wieder zum "Spieler des Jahres" auf der PGA Tour.

Im Jahre 2006 legte er aufgrund des Todes seines Vaters eine längere Pause ein.
Allerdings scheiterte er zum ersten Mal bei den US Open, und somit zum zweiten Mal am Cut eines Major Turniers.

Es überraschte jedoch nicht, als Tiger Woods wie gewohnt die beiden Major Turniere, die PGA Championship und Open Championship.
Das Comeback war perfekt als er sich den 50. Sieg auf der US PGA Tour holte und sogar seinen persönlichen Rekord den er 1999/2000 aufgestellt hatte, mit dem sechsten PGA-Tour-Sieg in Folge übertraf.
Eine derartige Gewinnserie innerhalb einer Saison hatte zuvor nur Ben Hogen 1948 aufgestellt.
Per Zufall war es auch noch der zwölfte Sieg bei der World Golf Championship, welche denselben Bedeutungsgrad wie ein Major-Turnier hat.
Weit mehr als die Hälfte gewann Tiger Woods mit 23 gewonnen WGC-Turniernen.

Mit dem Ryders Cup verlief es allerdings nicht so glücklich und Woods musste wie schon im Jahr 2004 eine hohe Niederlage gegen Europa verkraften.

Er beschloss gegen Ende Oktober, aufgrund mangelnder Fitness die Saison vorzeitig zu beenden und nahm damit zum ersten Mal nicht an der hochangesehenen The Tour Championship teil.
Trotzdem lies er es sich nicht nehmen in Shanhai bei der HSBC Championship teilzunehmen welche auch zu der Europa-PGA-Tour 2007 gehörte und konnte sich dort über einen 2.Platz am Ende des Turniers freuen.

Am Ende des Jahres verkündete Tiger Woods die Gründung seiner Firma "Tiger Woods Design", welche zukünftig Golfplätze entwerfen und planen sollte.

Gegen Ende November im Jahr 2006 gewann er den PGA Grand Slam of Golf zum siebten Mal und wurde zum vierten Mal zum Sportler des Jahres gewählt, von der Nachrichtenagentur AP.

Im Jahr 2007 lief es für Tiger Woods immer noch sehr gut und gewann das siebte US PGA Turnier in Folge.
Mit diesem Rekord übertraf er die 11 Folge Siege von Byron Nelson aus dem Jahr 1945.
Im Achtelfinale der WGC-Accenture Match Play Championship endete jedoch seine Gewinnserie, durch eine Niederlage.
Auch bei den Masters war für ihn nur ein geteilter 2. Platz zu holen.


Major-Turniersiege

  • The Masters 1997, 2001, 2002 und 2005
  • US Open 2000 und 2002
  • The Open Championship 2000, 2005 und 2006
  • PGA Championship 1999, 2000 und 2006

  • Edit




     
    Inhalt ist verfügbar unter der GNU Free Documentation License 1.2
    13620 Dokumente zu 1525 Themen 73677/140425. Letzte Aktualisierung: 2017-11-22 15:03:48
    Download  Über Lexolino  Impressum  Datenschutz powered by NCPL V.0.95

    Share