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Golfschläger

  
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Golfschläger


Aufbau

Ein Golfschläger setzt sich aus drei Hauptbestandteilen zusammen, hierzu gehören der Schlägerkopf, Griff und Schaft.
Es gibt auch noch die so genannte Ferrule, die jedoch von geringerer Bedeutung ist und deswegen nicht hinzugezählt werden kann.
Der Schaft wird in das Hosel eingesetzt, welches sich an der Oberseite des Schlägerkopfes befindet und als Verbindungsstück eingesetzt wird.
Als nächstes werden dann Schaft und Kopf durch einen Klebstoff fest verbunden, meist mit Epoxidharz.
Durch ein Lösungsmittel und Doppelklebeband wird dann der Griff am anderen Ende des Schaftes aufgezogen und fixiert.

Allgemein

Man unterscheidet zwei Arten von Golfschlägern, den Holz- im englischen Woods, und den Eisenschläger, Irons.
Der Woods dient ausschließlich dem Treib- oder Weiterschlag auf Entfernungen bis zu 250m. Sein Schlägerkopf besteht aus Kunststoff, Hartholz oder Leichtmetall und hat eine Bleifüllung. Es sind bis zu 14 verschieden geformte Golfschläger zugelassen.
Das Tee, ein Aufsatz aus Gummi, Holz oder Ähnlichem, dient als Erhöhung und somit auch zur Erleichterung beim Abschlag des Golfballs.
Nach diesem werden meist die Eisen eingesetzt, sie eignen sich vor allem zum Überspielen von Hindernissen oder bei Kurzschlägen.
Der Ball muss laut Regeln immer von der Stelle weiterspielt werden, an die er durch den vorherigen Schlag gelangt ist. Dies kann sich jedoch je nach Spielvariante unterscheiden.
Im Gelände eignen sich deswegen die Irons mit ihren löffelartigen Schlägerköpfen aus Stahl am Besten.
Hingegen sollte auf dem Grün der Putter benutzt werden.
Die Fläche hier ist besonders hergerichtet oder wurde anderweitig von der Spielleitung gekennzeichnet und bietet deshalb dem Putter durch seine senkrechte Schlagfläche die besten Möglichkeiten.

Golfbag

Allgemein darf ein Spieler nicht mehr als 14 Golfschläger mit sich führen, bei einem Regelbruch kann dies zu Strafschlägen, Lochverlusten oder Disqualifikation führen.
Es ist jedoch jedem Spieler freigestellt wie er seine Golfschläger zusammenstellen will. Bei einem normalen Spiel enthält ein Golfbag jedoch:

• Holz 1, auch bekannt als Driver
• Holz 3, das Fairwayholz
• Hybrid oder Rescue 22°
• Eisen 3 – 9
• Pitching- , Sand- , und Lob Wedge
• Putter

Schlägerkopf

Holz

Wie oben schon erwähnt werden sie meist für Schläge vom Abschlag oder Fairway eingesetzt. Sie bestechen vor allem durch ihren großen, tropfen- oder birnenförmigen Schlägerkopf.
Im Aufbau sind sie Innen hohl und besitzen ein Volumen zwischen 150cm³ und 460 cm³.
Früher wurden sie mit Köpfen und dann Später mit Inlays aus Tropischen Hartholz ausgestattet. Dieses mussten jedoch mit der Zeit Legierungen aus hochwertigen, leichten und elastischen Metallen weichen.
Die drei meist verwendeten Hölzer, die in keinem Standartsatz fehlen dürfen, sind in der Regel Holz 1, 3, 5 oder 7.
Ihre aufsteigende Zahl gibt auch den steigenden Loft an, bei sinkender Schaftlänge und Volumen des Schlägerkopfes. Die Schaftlänge liegt für gewöhnlich zwischen 40 bis 45 Zoll und die Lofts zwischen 9° bis 18°.
Die sehr große Schlagfläche ist charakteristisch für Hölzer und trägt ungemein zur Treffsicherheit bei. Diese ist vor allem beim Abschlag wichtig, da hier sehr hohe Geschwindigkeiten und Weiten erreicht werden müssen, die jedoch auch zu großen Ungenauigkeiten führen können.
Durch die Verlagerung des Schwerpunktes nach hinten, aufgrund des Kopfvolumens, wird eine schnell ansteigende Flugkurve ermöglicht.
Eine Krone aus sehr leichtem Kunststoff sorgt dafür, dass bei den modernen Drivern prozentual das Gewicht in die Bodenplatte verlagert wird.
Um eine möglichst niedrige Flugbahn zu erreichen benutzen sehr gute Spieler den Driver auch mal für den Fairway, da sie nur so den Ball unterhalb des Sweet Spot treffen können.
Dieser liegt auf der Höhe des vertikalen Schwerpunktes und bezeichnet den idealen Treffpunkt.

Eisen

Angewendet bei Schlägen im mittellangen Bereich von 70 – 180m.
Bei Eisen werden die Schlägerköpfe auf zwei verschiedene Arten hergestellt, man unterscheidet hier zwischen den geschmiedeten und den gegossenen.
Aufgrund der manuellen Arbeit ist Schmieden sehr teuer, jedoch schwören ihre Verfechter auf das bessere Schlaggefühl. Die Gegossenen können hingegen in Massen hergestellt werden und sind somit günstiger.
Ihr Schlägerkopf hat die Form eines Trapezes und ist meist an der Rückseite ausgehöhlt oder mit einer Art Delle versehen, nur selten ist er komplett hohl.
Am Gängigsten sind Lofts mit einer Gradzahl zwischen 20 – 45 und einem Schaft von 35 bis 39 Zoll Länge.
Man unterscheidet bei Eisen die zwei verschiedenen Bauformen, dem Blades und den Cavity Backs.
Durch eine ausgehöhlte Rückwand wird bei den Cavity Backs eine äußere Gewichtung erreicht, welche zu einer höhere Fehlerverzeihung führt. Was bedeuten soll, dass der Ball nicht genau mittig getroffen wurde aber dennoch richtungsstabil ist und kaum an Länge verliert.
Blades werden zum einen wegen ihrer besseren Rückmeldung bei Fehlschlägen aber vor allem aufgrund wegen ihres Aussehens bevorzugt verwendet.
Besondere Eigenschaften des Eisenschlägers ist seine enorm hohe Ballkontrolle die er bietet seine Vielseitigkeit, die es ihm ermöglicht auch in schwierigen Lagen, wie halbhohes Gras, eingesetzt zu werden.
Die Eisen 3 bis 9 sind in Standartschlägersätzen unverzichtbar. Die höheren Zahlen bedeuten auch einen höheren Loft, bei einer geringeren Schaftlänge.


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