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Hürdenlauf

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Hürdenlauf

Die ersten Aufzeichnungen des 400-m-Hürdenlaufs stammen aus dem Jahre 1860, im englischen Oxford wurde von einem entsprechenden Wettbewerb berichtet. Bei diesem mussten 12 massive (über 1 m hohe) Holzhürden überwunden werden, die in gleichmäßigen Abständen auf der Laufstrecke verteilt waren.

Der Hürdenlauf ist ein Zwangslauf, da durch die vorgegebenen Abstände und Höhen der Hürden der Laufrhythmus nicht individuell gewählt werden kann. Meisterschaftswettbewerbe sind der kurze (100m bzw. 110m) sowie mit 400 m der lange Hürdensprint. In der Halle beträgt die Hürdendistanz 60 m. Beim Lauf müssen unabhängig von der jeweiligen Laufdistanz 10 Hürden überlaufen werden.

Wichtig bei der Lauftechnik ist, dass die Hürden überlaufen und nicht übersprungen werden. Zwischen den einzelnen Hürden muss ein möglichst gleichmäßiger Rhythmus eingehalten werden. Beim 100 bzw. 110-m-Hürdenlauf besteht der Zwischenhürdensprint jeweils aus 3 Schritten zwischen den Hürden. Beim 400 m Hürdenlauf der Männer wird ein 13er - 15er-Rhythmus gelaufen, bei den Frauen ein 15er - 17er Rhythmus.

Bei den Olympischen Spielen steht der 400-Meter-Hürdenlauf seit 1900 für Männer und seit 1984 für Frauen im Programm. 1900 und 1904 gab es außerdem bei den Olympischen Spielen einen 200-Meter-Hürdenlauf. Hürdenlauf ist auch ein Teil des Mehrkampfes.


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