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Kegeln

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Kegeln

Das Kegelspiel ist eine der ältesten und bekanntesten Sportarten, der Ursprung geht bis zur Hochkultur der alter Ägypter zurück. Im Jahr 1157 wird in der Chronik von Rothenburg/ob der Tauber Kegeln als weit verbreitetes Volksvergnügen dargestellt. Bis ins 18. Jahrhundert wurde ausnahmslos im Freien gespielt. Der Berliner Mediziner und Gelehrte Johann Georg Krünitz stellte 1786 Regeln für das Kegelspiel auf, die teilweise bis heute gelten. Mit rasanter Geschwindigkeit verbreitete sich das Sportkegeln an der Zeitenwende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Kegeln wird als sportlicher Wettbewerb oder als Gesellschaftsspiel ausgetragen. Der Kegler bringt nach einem kurzen Anlauf eine Kugel aus Kunststoff oder Hartgummi auf einer Kegelbahn ins Rollen. Dabei sollen möglichst alle am Bahnende aufgestellten Kegel umgestoßen werden. Man unterscheidet hierbei zwischen dem Wurf in die Vollen (auf alle Kegel) und dem Abräumen der stehen gebliebenen Kegel. Gewertet wird in Punkten nach der Zahl der gefallenen Kegel. Eine weitere Variante beim Kegeln ist es, bestimmte Konstellationen von Kegeln (Kegelbilder) zu werfen.

Seit den 50er Jahren gibt es elektrische Kegelbahnen, die auf einem Display die umgefallenen Kegel anzeigen und diese selbständig aufstellen, auch die Kugeln werden elektrisch zurückbefördert.

Das sportliche Kegeln wird in 4 Disziplinen auf unterschiedlichen Bahnen ausgetragen. Auf jeder dieser Bahnarten finden u.a. eigene Meisterschaften und Turniere statt. Darüber hinaus werden jährlich bundesweit die Deutschen Meisterschaften auf Dreibahnen ausgetragen. Die deutschen Sportkegler sind im Deutschen Kegler- und Bowlingbund (DKB) organisiert, der sich in 4 Disziplinverbände gliedert.


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