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Kunst- und Turmspringen

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Kunst- und Turmspringen

Die Anfänge des Wasserspringens als Wettkampfsport liegen in Deutschland und Schweden. Im Jahr 1886 wurden im Kunstspringen der Männer die ersten deutschen Meisterschaften austragen, im Turmspringen 1925. Für Frauen im Kunstspringen 1911 und im Turmspringen 1933. Ins Programm der Olympischen Spiele wurde das Turmspringen der Männer 1904 aufgenommen, das Kunstspringen 1908. Bei den Frauen wurde das Turmspringen 1912 olympisch und das Kunstspringen 1920. Seit 2000 ist auch das Synchronspringen olympische Disziplin.

Kunst- und Turmspringen ist die Ausführung vielfältiger Sprünge von einem Sprungturm oder Springbrett in ein Sprungbecken mit einer Mindestwassertiefe zwischen 3,40 und 4,50 m. Wettkampfmäßig werden Kunstspringen und Turmspringen absolviert. Beim Synchronspringen führen zwei Aktive einer Mannschaft ihre Sprünge gleichzeitig und möglichst synchron von einem 3 m-Brett bzw. vom 10 m-Turm aus. Die frei gestalteten Sprünge werden nach Ausgangsstellung und Drehrichtung in Sprunggruppen eingeteilt und können in 4 Ausführungsarten gezeigt werden. Jeder Sprung hat einen Schwierigkeitsgraf, der mittels einer Berechnungstabelle ermittelt wird. Die Ausführung wird von maximal 9 Sprungrichtern mit Noten von 0 bis 10 bewertet.

Ein Turmspringer schießt bei einem Sprung aus 10 m Höhe mit knapp 50 km/h ins Wasser. Innerhalb weniger Zehntelsekunden reduziert sich seine Geschwindigkeit auf Null. Dabei lastet das 35-fache des eigenen Körpergewichts auf ihm.


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