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Radball

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Radball

Radball wurde am 14.09.1893 in den USA erstmals gespielt, die Sportart wurde schnell populär und kam bald von den USA nach Asien und Europa.

Das Spielfeld beim Radball ist international genormt und von einer 30 cm hohen Schrägbande umgeben. Zur Mannschaft gehören 2 Spieler (ein Torwart und ein Feldspieler). Das Spielprinzip des 2 x 7 Minuten dauernden Spiels ist recht einfach. Der Ball wird durch Schläge mit dem Rad und dem Körper gespielt, wobei Hände (außer vom Tormann) und Füße nicht benutzt werden dürfen. Im Strafraum darf sich jeweils nur ein Spieler der verteidigenden und angreifenden Mannschaft befinden. Das für diesen Sport modifizierte Fahrrad ist durch seine starre Übersetzung, den speziellen Lenker und eine waagerechte Sattelstütze gekennzeichnet.

Beim 5er Radball spielen 5 Spieler in jeder Mannschaft, einer von ihnen ist der Torwart und muss als solcher gekennzeichnet sein. Bei diesem Sport gibt es pro Team weiterhin 2 Auswechselspieler, die "fliegend" eingewechselt werden können. Die Spielzeit beträgt 2 x 15 Min, gespielt wird auf einem Handballfeld mit Handballtoren. An den Seitenlinien stehen wie beim 2er-Radball Banden.

Der Sport durfte früher in der jeweiligen Nationalliga nur von Männern ausgeübt werden, heute spielen auch Frauen. Von 1927 bis 1929 fanden jährlich Europameisterschaften statt, die 1930 durch Weltmeisterschaften abgelöst wurden. In Deutschland sind die meisten Radballvereine über den Bund Deutscher Radfahrer organisiert.


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