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Skeleton

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Skeleton

Der Ursprung des Skeleton-Sports lag in der Schweiz, wo sich das Rodeln vor allem bei Kurgästen großer Beliebtheit erfreute. Im Jahr 1887 wagte es ein Fahrer auf dem Bauch liegend mit dem Kopf voran auf der Eisrennbahn zwischen St. Moritz und Celerina zu fahren. Damit war der Skeleton-Sport geboren.

Da der Skeleton-Sport einem vorwiegend elitären Kreis vorbehalten war, entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts der Bobsport und ein knappes Jahrhundert später, das Bobbahn-Skeleton.

Skeleton ist seit 2002 fester Bestandteil bei den Olympischen Winterspielen für Männer und Frauen. Davor war es nur 1928 und 1948, beide Male in St. Moritz (Schweiz), auf dem Programm der Olympischen Winterspiele.

Der Skeleton ist ein Geschwindigkeitswettbewerb bei dem die Athleten mit einem niedrigen Schlitten genannt Skeleton mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h durch einen Eiskanal fehren. Der Schlitten wird durch Gewichtsverlagerung des auf dem Bauch (im Unterschied zum Rennrodeln) liegenden Fahrers gesteuert.

Der Skeleton besteht aus einem massiven Stahlgerippe mit Stahlkufen und hat eine Spurweite von 38 cm. Die Schlittenlänge darf zwischen 80 cm und 120 cm betragen und die Gesamthöhe darf zwischen 8 cm bis 20 cm liegen.

Das Reglement sieht für die Damen und Herren ein Mindestgewicht von 33 kg vor und darf ein Maximalgewicht von 37 kg bzw. bei den Herren 43 kg nicht überschreiten. Genauso ist ein Gesamtgewicht vorgeschrieben: Die Damen dürfen ein Gesamtgewicht (Schlitten, Körper, Ausrüstung) von 95 kg, bei den Herren 115 kg, nicht überschreiten.


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