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Stabhochsprung

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Stabhochsprung

Bereits die Kelten benutzten Stäbe für Weitsprünge, entsprechende Veranstaltungen sind seit etwa 1775 aus der deutschen Turnerschaft bekannt. Im Jahr 1889 kam aus Amerika die Technik auf, sich mit den Beinen voran und dem Bauch nach unten über die Latte zu schwingen.

Die zu überspringende Latte ist 4,50 m lang und so auf 2 Ständern gelagert, dass sie bei leichter Berührung herunterfällt. Moderne Stäbe bestehen aus Kunststoff, der mit Karbonfasern verstärkt wurde, und haben einen Durchmesser von etwa 5 cm. Die besten Springer erreichen bei den Männern eine Höhe von ca. 6 m und bei den Frauen von ca. 4,5 m.

Im Wettkampf hat der Sportler für jede Höhe 3 Versuche. Er kann nach einem Fehlversuch auf weitere Versuche über die nicht erreichte Höhe verzichten und bei einer größeren Höhe den Wettkampf fortsetzen. Nach 3 Fehlversuchen hintereinander scheidet er jedoch aus.

Seit 1998 gab es mehrere Regeländerungen, so wurde es u.a. verboten, die Latte mit der Hand zu berühren. Ab dem Jahr 2002 wurde die Auflagefläche für die Lattenenden verkürzt und der Lattenquerschnitt wurde verändert. Weiterhin wurde die Vorbereitungszeit für einen Versuch von 2 Minuten auf eine Minute verringert.

Der Stabhochsprung ist seit 1896 olympische Disziplin bei den Männer und seit 2000 bei den Frauen. Stabhochsprung ist auch eine Disziplin des Zehnkampfs.


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