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Tauziehen

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Tauziehen

Tauziehen war wohl eine der ersten Möglichkeiten, um einen gewaltfreien Wettstreit auszutragen. Auch in Deutschland wird der Tauziehsport seit Urzeiten betrieben, im Jahr 1913 fanden in Kassel die ersten Deutschen Meisterschaften statt.

Beim Tauziehen zieht jeweils eine Mannschaft an einem Ende des Taus. Sieger ist, wer die gegnerische Mannschaft über die Mittellinie zieht. Beim Tauziehen sind Kraft, Ausdauer, Technik und mentale Stärke gefragt, der Sport wird auf nationaler und internationaler Ebene betrieben. Bei den Wettkämpfen, die jeweils aus einer Vorrunde und einer Finalrunde bestehen, stehen sich jeweils 8 Athleten gegenüber.

Tauziehen ist, wenn es nach den Regeln betrieben wird, ein überaus fairer und unfallfreier Sport, da im Gegensatz zu Sportarten wie Fußball oder Handball kein Körperkontakt zum Gegner besteht. Somit gibt es weder Fouls noch sonstige Möglichkeiten den Gegner zu verletzen.

Jedes Jahr finden internationale Wettkämpfe statt, in ungeraden Jahren Europameisterschaften, in geraden Jahren Weltmeisterschaften. Führende Nationen sind derzeit: Schweiz, Niederlande, Irland, Spanien, Schweden und Deutschland.

Bis 1920 war Tauziehen noch ein fester Bestandteil der Olympischen Spiele, bei denen die Deutsche Mannschaft im Jahr 1906 als Sieger hervorging. Leider verschwand das Tauziehen dann aus dem Olympischen Plan, bis es im Jahr 1981 durch die Aufnahme bei den World Games wieder mehr Beachtung in der Öffentlichkeit erlangte.


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