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Wasserball

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Wasserball

Wasserball ist die älteste olympische Mannschaftssportart, seit dem Jahr 2000 findet auch ein olympischer Wettbewerb der Frauen statt. In Deutschland wurde Wasserball erstmals 1894 im Schwimmclub Borussia Berlin gespielt.

Beim Wasserball versuchen die Spieler von 2 Mannschaften, durch geschicktes Abspielen und Freischwimmen den Ball in das gegnerische Tor zu werfen. Ziel des Spieles ist es, mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen, Sieger ist die Mannschaft mit den meisten anerkannten Toren. Eine Wasserball Mannschaft besteht aus maximal 13 Spielern, von denen jeweils 7 spielen. Dies sind 6 Feldspieler und ein Torhüter. Die Mannschaften unterscheiden sich durch weiße und blaue Kappen, die Torhüter tragen rote Kappen.

Ein besonderer Schwimmstil ist beim Wasserball nicht vorgeschrieben. Jedoch ist es unzulässig, während des Abspielens des Balles auf dem Beckenboden zu stehen. Im kämpferischen Spielverlauf wird hauptsächlich der Kraulstil praktiziert. Um die Übersicht über das Spiel zu halten, wird der Kopf zumeist über dem Wasser gehalten. Nach 3 bis 4 Kraulzügen wird meist im Rückenstil geschwommen. Die effektivste Methode sich über Wasser zu halten, ist für jeden Wasserballspieler das Wassertreten. Der Torwart praktiziert das Wassertreten fast während der gesamten Spieldauer, da er sich ständig an seinem angestammten Platz über Wasser halten muss. Normalerweise leiten zwei Schiedsrichter das Spielgeschehen.

Mittlerweile haben sich Spieltaktiken beim Wasserball so weit entwickelt, dass sich bestimmte "Spielerpositionen" definieren lassen, die außer beim Torwart jedoch nicht ausschließlich an einen Spieler gebunden sind. Vor allem die Abwehr- und Mittelfeldspieler müssen je nach Spielverlauf auf verschiedene Positionen wechseln.

Moderner Wasserball verfügt über etliche unterschiedliche Spieltaktiken, viele basieren auf dem "Überzahlspiel". Um die einzelnen Positionen besser auseinander halten zu können, werden ihnen Platznummern vergeben. Schwere Regelverstöße im Fünfmeterraum werden mit einem Strafwurf von der Fünfmeterlinie belegt.


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