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Weitsprung

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Weitsprung

Schon bei den Olympischen Spielen im antiken Griechenland wurde der Weitsprung als Sportart ausgeübt. Vermutlich handelte es sich dabei um einen Standsprung, der von einer Art Schwelle aus in ein Erdreich aufgelockerten Bereich erfolgte.

Der Weitsprung ist eine Disziplin in der Leichtathletik. Er wird als Einzeldisziplin sowie als Mehrkampfdisziplin (Siebenkampf, Zehnkampf) ausgetragen. Ziel ist es mit einem einzigen Sprung eine möglichst große Weite in eine mit Sand gefüllte Sprunggrube zu erzielen.

Der Absprung erfolgt nach einem Anlauf von einem in den Boden eingelassenen 20 cm breiten Absprungbalken, der nicht übertreten werden darf. Gemessen wird der am nächsten an der Absprunglinie gelegene Eindruck, den die Springerin oder Springer im Sand hinterlassen hat. Es sind sechs Versuche erlaubt, um seine Sprungweite zu verbessern.

Im asiatischen Raum wurde der Weitsprung mit der Technik des Anfersens ausgeführt. Dabei waren die Knie geschlossen, die Fersen am Gesäß und die Oberschenkel der angefersten Beine befanden sich senkrecht zur Sprunggrube.

Seit den ersten Olympischen Sommerspielen der Neuzeit 1896 in Athen gehört Weitsprung für die Männer und seit London 1948 auch für die Frauen zu den Olympischen Wettbewerben. Im Jahr 1886 wurde der Absprungbalken eingeführt.


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