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Betriebssysteme

  
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Betriebssysteme

Das Betriebssystem ist eine Software, die das Zusammenspiel der Betriebsmittel gewährleistet. Es verbindet Software und Hardware-Schnittstellen und verwaltet Programme und deren Umgebung. Betriebssysteme bestehen aus dem Kern, der direkt mit der Hardware kommuniziert und der Hülle, die auch die Konfiguration verwaltet. Zu den Komponenten zählen Boot-Loader, Gerätetreiber, Systemdienste, Programmbibliotheken und Dienstprogramme. Betriebssysteme herrschen auf nahezu jedem Computer. Nach Andrew S. Tanenbaums Definition dient der Computer lediglich als Schnittstelle für Systemfunktionen und besteht nur aus dem Kernel. Anthony Ralston und Edwin D. Reilly zählen auch eine Kommandosprache zum Betriebssystem hinzu. Wie man es auch immer definiert, in den meisten Fällen kommt das Betriebssystem sowieso mit fest enthaltenen, zusätzlichen Dienst- und Anwendungsprogrammen. Betriebssysteme stehen im deutlichem Zusammenhang des Hardware-Systems welches man benutzt. Bei der Auswahl des Operating Systems muss man sich immer das System anschauen, natürlich gilt dies auch umgekehrt. Die am häufigsten eingesetzten Betriebssysteme sind:

  • DOS (veraltetes Betriebssystem ohne grafische Oberfläche)
  • Windows (in den verschiedensten Variationen von Windows 1.0 bis Windows Vista und verschiedenen Server und Embedded Versionen)
  • Linux (kostenlose Alternative zu Windows)
  • Apple Macintosh Betriebssysteme (nur für Apple Macintosh Systeme nutzbar)
Zu den Aufgaben und Funktionen der Betriebssysteme gehören:
  • Zuweisung und Überwachung des Arbeitsspeichers
  • Führung von Tabellen der Speicherbelegung durch Programme
  • Betreuung sämtlicher Prozesse
  • Interprozesskommunikation
  • Geräte- und Dateiverwaltung
  • Initiierung
  • Rechteverwaltung
  • Verbergen der Komplexität der Maschine vor dem Anwender

Die aller ersten Rechner besaßen keine Betriebssysteme. Nach der Einführung des Mikroprogrammierung durch Maurice Wilkes (dank der Erfindung des Mikrocontroller durch den Transistor) wurden anfänglich absolut Herstellerabhängige Betriebssysteme eingesetzt. Das größte Problem hierbei war, das die Portierung von Programmen usw. nicht möglich. Erst in den 1980er Jahren wurden Heimcomputer populär, da deren Bedienung für den Anwender einfach gehalten werden musste, wurden einheitliche Betriebssysteme eingesetzt. Wiederum später wurden grafische Oberflächen eingeführt um die Benutzfreundlichkeit weiter zu erhöhen.


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