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Geschichte der Soundkarte

  
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Geschichte der Soundkarte

Die ersten Soundkarten tauchten in den frühen 1980er Jahren auf. Vor diesem Zeitpunkt hatten Computer nur einen PC-Speaker, den man auch heute noch findet – er gibt nur piepsende (Warn-)Geräusche von sich. Die ersten Soundkarten waren reine Synthesehardware, d. h. dass das Abspielen von Samples (z. B. Wave-Dateien) noch nicht möglich war und das nur Klangsynthese wie bei Midi-Chips oder Synthesizer-Keyboards möglich war. In der Tat beruhten einige der ersten Soundkarten auch auf Chips die für Synthesizer-Keyboards vorhergesehen waren. In den frühen 1990er Jahre kamen dann erste Soundkarten auf den Markt, die genug Speicherreserven hatten um samplebasierte Audiodateien wiederzugeben. Es ist üblich, dass Soundkarten heutzutage sowohl Synthese- als auch Sample-basierte Wiedergabe unterstützen. Ferner wird das klassische Sound Board der 1990er Jahre immer weiter verdrängt und zu On-Board Lösungen gegriffen, welche immer leistungsfähiger werden. Nur im professionellen Audio- und anspruchsvollen Surround-Bereich, findet man die Sound Card noch als eigenständiges Stück Hardware vor. erste Soundkarten wurden in den 1980er Jahren hergestellt Karten beruhten auf reiner Synthese-Hardware (Synthesizer) erste samplebasierte Soundkarten wurden in den 1990er Jahren verbreitet Speicherreserven wurden größer und Wavetablesynthese unterstützt seit ca. 2000 wird die Soundkarte durch On-Board-Lösungen ersetzt eigenständige Soundkarten sind nur noch im professionellen Audio- und anspruchsvollem Multimedia-Bereich zu finden Basis einer Audiosignal-Verarbeitung im PC ist ein A/D-Wandler, der analoge Audiosignale am Eingang digitalisiert, und ein D/A-Wandler, der digitale Audiosignale am Ausgang in analoge Audiosignale umwandelt, nebst dem FM-Chip. A/D- und D/A-Wandler sind oft gemeinsam auf demselben Chip integriert. Daraus folgt, dass die Hauptaufgaben der Soundkarte in 3 Kategorien gegliedert werden können, nämlich die Herstellung von Audiodaten (Frequenzmodulationssynthese), die analoge Wiedergabe von Samples (Wavetablesynthese) und die Digitalisierung von analogen Audiosignalen. Zusätzliche Funktionen, wie z. B. 3D-Raumklang und ähnliches basiert grundlegenderweise immer auf eine dieser 3 Hauptaufgaben. Interessanterweise wurde dieses Stück unersetzlicher Hardware im multimedialen Bereich immer dazu verwendet zusätzliche Schnittstellen in einem PC unterzubringen. War es zunächst bei den, auf dem ISA-Bus basierenden Systemen, ein zusätzlicher Anschluss für ein CD-ROM-Laufwerk, wurde später der Gameport auf fast allen Massenmarkt-tauglichen Karten hinzugefügt. Der Gameport dient der Digitalisierung von analogen Joysticksignalen und der digitalen Weiterführung von Midi-Informationen.


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