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Lautsprecher

  
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Lautsprecher

Lautsprecher (auch Treiber, Speaker, Schallwandler und Chassis genannt) haben die Funktion elektrische Signale in Schall umzuwandeln. Je größer die Tonhöhe ist, desto weniger Platzbedarf hat der eigentliche Speaker an sich, Lautsprecherboxen bestehen aber meistens aus mehreren Speakern. Der erste Schallwandler wurde 1861 von Phillip Reis, als Teil seines Telefonvorläufers, entwickelt. Thomas Alva Edison, Emile Berliner und Alexander Graham Bell forschten auf diesem Gebiet weiter und Werner von Siemens hat 17 Jahre später dann den ersten elektrodynamischen Lautsprecher zum Patent angemeldet. 1925 wurde der erste Lautsprecher der schon nach dem Prinzip der heute am weitverbreiteten Lautsprechertechnik funktionierte: eine Schwingspule, die mit einer Membran verbunden ist und im Takt, des durch sie hindurchfließenden Stromes, von dem sie umgebenden Magnetfeld den Schall ausgibt. Was zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegeben war, waren permanente Magnete mit ausreichender Kraft, aber letztendlich erst mit den Thiele-Small-Parametern konnte dann der letzte grundlegende Forschungsschritt in die Ära des modernden Lautsprechers, welcher auf Theorien zur Wechselwirkung zwischen dem Lautsprecher und seinem Gehäuse einging, abgeschlossen werden. Vereinfacht ausgedrückt wandeln alle Lautsprecher elektrische Energie in Schallwellen mithilfe von Membranen, die es in verschiedenen Formen gibt. Ein grundlegendes Problem bei Schallreproduktionen sind Klangverfälschungen durch den Hörraum selbst. Schallwandler können auf unterschiedliche Weise angetrieben werden. Die überwiegende Bauform ist dabei der elektrodynamische Lautsprecher mit zentralem Antrieb. Bei elektrodynamischen Speakern wird die Membran durch die Wechselwirkung zwischen elektrischem Strom und einem magnetischen Gleichfeld angetrieben. Weil elektrostatische Lautsprecher die Anziehungskraft nutzen, ist zum Erreichen einer sinnvollen Wiedergabe eine gewisse Vorspannung nötig. Der Sinn und Zweck der Vorspannung ist, dass Eintaktlösungen durch Ruhekräfte instabil sind. Es gibt 2 Möglichkeiten diese hohen Spannungen zu erreichen: entweder durch Röhrenverstärker oder durch Hochtransformierungen. Lineare Wiedergabefehler die hin und wieder auftauchen sind pegeltunabhängige Fehler die bei zu hohen Lautstärken auftreten. Auch entstehen zum Teil Frequenzen die nicht im original Tonträger enthalten sind. Dies sind aber 2 grundlegend verschiedene Arten von Fehlern.


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