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Textilien

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Textilien

Der Begriff Textilie bezeichnet ein flexibles Material, dass sich aus einer Verbindung von Fasern zusammensetzt. Unter dem Oberbegriff Textilien werden sowohl Fasern, Garn, textile Flächen wie Gewebe und fertige Produkte wie beispielsweise Bekleidung zusammengefasst.

In der textilverarbeitenden Industrie werden die Begriffe Stoff und Tuch verwendet, oft gleichbedeutend zu Textilie. Jedoch gibt es minimale Unterschiede in der Bedeutung dieser Wörter. So bezeichnet man alle aus Fasern hergestellten Materialien als Textilien. Als Stoff oder Tuch wird hingegen Material bezeichnet, das durch Weben, Wirken, Stricken oder anderes Verbinden von Fasern eine (textile) Fläche bildet.

Textilien kommen vielfältig zum Einsatz, überwiegend jedoch bei der Bekleidung. Weiterhin werden sie im Haushalt in Form von Teppichen, Postermöbeln, Vorhängen usw. eingesetzt, in Technik und Industrie finden sich u. a. Zelte, Airbags, Filter, Netze und Geotextilien. Auch im medizinischen und Hygienebereich kommen Textilien zum Einsatz und werden heute auch in Verbindung mit Harz als faserverstärkter Kunststoff in Segelbooten und Flugzeugen eingesetzt.

Mittels Maschinen stellt die Textilindustrie Textilien in großem Umfang her, die in der Textilveredlung gebrauchsfähig gemacht werden. In Deutschland regelt das Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) die Bezeichnung bzw. Etikettierung von Textilien. Fasern als Rohstoffe für Textilien teilen sich in die beiden Hauptgruppen Naturfasern und Kunst- bzw. Chemiefasern. Textile Flächen lassen sich mit verschiedenen Verfahren herstellen.

Die Textilienherstellung ist eine bedeutende Handwerkskunst. Nicht zuletzt durch die Industrialisierung hat diese eine ungeahnte Qualität erreicht. Dennoch unterscheiden sich die Grundprinzipien beispielsweise im Weber heute nicht grundlegend von denen des Altertums. Die ältesten Hinweise auf Textilien stellen geschnitzte Darstellungen von Venus Figuren dar, die sich mit Gewebe verhüllen und um 20.000 v. Chr. entstanden sind.

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