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Japanese Bobtail Shorthair

  
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Japanese Bobtail Shorthair

Diese Kurzhaarrasse, die ebenfalls langhaarig existiert, ist auch unter dem Namen Japanische Stummelschwanzkatze bekannt

Herkunft

Sie stammt ursprünglich aus China und kam vor ungefähr 1000 Jahren über Korea nach Japan. 1602 wurde von japanischen Behörden erlassen, alle Katzen frei herumlaufen zu lassen, um eine Nagetierplage zum Schutze der Seidenwürmer zu bekämpfen. Da es im Zuge dessen verboten war, Katzen zu kaufen oder verkaufen, lebten sie auf den Straßen oder in Bauernhöfen und somit wurde die Japanese Bobtail zur typischen Straßenkatze Japans. Als Glückssymbol "Maneki-Neko" hat die Japanese Bobtail in Japan eine große Bedeutung. Oft sieht man diese Statuen vor Geschäften oder in Wohnzimmern. Erst 1968 kamen die ersten Katzen dieser Rasse in die USA. Zum Wettbewerb der CFA wurde sie 1976 zugelassen.

Aussehen

Deutliches Merkmal der Japanese Bobtail ist der kurze, eher hasentypische Schwanz mit einer Quaste am Ende. Er ist aber deutlich zu erkennen und zeichnet sich durch mindestens eine Biegung aus. Der Schwanz jeder Katze hat ganz individuelle Merkmale. Der Nachwuchs zweier Katzen dieser Rasse wird durch das rezessive Merkmal dieser genetischen Mutation stets kurzschwänzig geboren. Bei der Paarung mit Katzen, denen dieses Merkmal fehlt werden immer Nachkommen mit normallangen Schwänzen entstehen. Das feingeschnittene Gesicht formt ein gleichseitiges Dreieck. Die großen, aufstehenden und wachsam wirkenden Ohren befinden sich rechtwinklig zum Kopf und sind weit auseinander stehend. Das Maul ist sehr breit und rund. Japanese Bobtails haben große, ovalförmige Augen mit meist blauer oder goldener Färbung, aber auch kupferfarbene, grüne oder Mischungen der Farben können auftreten. Bei dieser Rasse kommt es in Einzelfällen zu einer Iris-Heterochromie, die sich in einem blauen und einem gold-gelben Auge zeigt. Die Tiere haben hohe Wangenknochen und eine gerade verlaufende Nase. Der Körper ist durchschnittlich groß, die Männchen sind in der Regel größer als die Weibchen. Dem langen, elegant wirkenden Torso mit einer ausgeprägten Muskulatur stehen schlanke, hohe Beine unter, die jedoch nicht zierlich wirken. Die Hinterläufe sind länger als die vorderen. Die Pfoten sind oval geformt und besitzen vorne fünf und hinten vier Zehen.

Fell

Die Japanese Bobtail zeichnen sich sich besonders durch ihr weiches, seidiges Fell aus. Ihre Fellfarbe ist normalerweise weiß mit auffälligen schwarzen oder roten Abzeichen, weswegen sich diese hübsche Färbung auf den Glücksbringern oft wiederfindet. Es wird Mi-Ke-Zeichnung genannt. Die zwei- oder dreifarbigen Exemplare werden besonders in Japan favorisiert, aber heute werden Bobtails aber auch in fast allen anderen Farben gezüchtet. Auch das Muster ist unbegrenzt vielfältig.

Charakter

Japanese Bobtails sind für ihr kontaktfreudiges Wesen bekannt. Sie gehen mit ihresgleichen und mit Menschen gleichermaßen nett um, wedeln mit ihren kurzen Schwänzen zur Begrüßung und zum Ausdruck von Zufriedenheit. Sie sind gesprächig und agil, klettern gern und jagen Spielzeug nach, um es zu apportieren. Auf Zurufe reagieren sie mit freundlicher Stimme und führen auch Gespräche mit ihren Besitzern. Sie sind bekannt für ihre hohe Intelligenz, die mit einem sanften, anziehenden Wesen gepaart ist. Ihre Gutmütigkeit und liebevolle Art wirkt sich auf ihren Sinn für Familienleben sehr stark aus.

Besonderheiten

Die sanften Stimmen dieser Katzen sind in der Lage fast eine gesamte Tonleiter zu umfassen. Dies wird von einigen als Gesang empfungen. Durch ihre Anhänglichkeit Menschen gegenüber ist es einfach der Katze Kunststücke beizubringen. Sie hat meist Spaß am lernen und es ist kein Problem die Katze an Laufgeschirr oder Leine zu gewöhnen. Aufgaben, wie das Bewachen des Haushaltes oder kleiner Kinder nimmt sie gewissenhaft wahr. Der Wurf eines Japanese Bobtail Weibchens umfasst im Durchschnitt 3 bis 4 Neugeborene. Diese sind ungewöhnlich groß im Vergleich zu Jungen anderer Katzenrassen. Außerdem sind die Jungen früher aktiv und beginnen eher mit dem Laufen. Im Alter von 12 bis 16 Wochen sind sie reif genug, um von der gewohnten Umgebung getrennt zu werden, denn bis dahin sollten grundlegende Impfungen gegeben werden und wahlweise die Kastration durchgeführt worden sein. Die Rasse ist für ihre besondere Gesundheit bekannt. Die Katzen sind sehr resistent Krankheiten gegenüber und haben eine geringe Sterberate der jungen Kätzchen. Das Fell ist leicht zu pflegen; das Kämmen einmal in der Woche genügt bereits, ist aber öfter und intensiver möglich. Die Klauen, die Ohren und das Fell in den Ohren sollte regelmäßig kontrolliert und bei Notwendigkeit nachgepflegt werden.


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