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Futurologie

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Futurologie

Der Begriff Futurologie (lat. futurum "Zukunft" und -logie) wurde von dem deutschen Politologen O. K. Flechtheim geprägt. Futurologie steht für die systematisch-kritische Behandlung von Zukunftsfragen.

Die Futurologie (deutsch: Zukunftsforschung) beschäftigt sich interdisziplinär wissenschaftlich mit möglichen, wahrscheinlichen und wünschbaren Zukunftsentwicklungen und Gestaltungsoptionen sowie deren Voraussetzungen in Vergangenheit und Gegenwart.

Die Zukunftsforschung arbeitet mit Methoden und Techniken wie Trendanalysen und Trend-Extrapolationen, Prognoseverfahren, Modellbildungen, Szenariotechniken, Simulationsverfahren, Zukunfts- und Visionswerkstätten.

Robert Jungk war einer der ersten deutschen Zukunftsforscher. Von dem Amerikaner Herman Kahn sowie vom Club of Rome mit seiner Studie "Die Grenzen des Wachstums" von 1972 kamen wichtige Anstöße.

Es gibt in Deutschland mehrere wissenschaftliche Institute für Zukunftsforschung und Zukunftsstudien, u. a. das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin

Aktuell wird versucht die Ergebnisse der Futurologie durch so genannte Wild Cards zu ergänzen, also unvorhersehbare Entwicklungssprünge, ausgelöst etwa durch den Fall der Berliner Mauer oder die Terroranschläge vom 11. September 2001.


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