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Bottrop

  
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Bottrop

Basisdaten:

Einwohnerzahl:: 119.898 (31. Dez. 2006)
Fläche: 100,7 km²
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Kreisfreie Stadt Bottrop

Geographie:

Die Stadt liegt auf den welligen südwestlichen Ausläufern des Recklinghäuser Landrückens nördlich der Emscher am Südrand des Naturparks Hohe Mark. Die Stadtgrenze zu Essen bildet im Süden der Rhein-Herne-Kanal, parallel dazu fließt nur 100 m weiter nördlich die Emscher von Ost nach West.

Die Boye entspringt nördlich von Grafenwald und bildet auf einem längeren Stück die Stadtgrenze zu Gladbeck. Danach wendet sie sich nach Süden, um an der Stadtgrenze zu Essen in die Emscher hochgepumpt zu werden. (Ein Großteil der Boye und ihrer Zuflüsse werden noch als offene Abwassergräben in Betonschalen geführt, zur Zeit findet eine aufwändige Renaturierung des Boye-Systems statt.)

In der Landesplanung ist Bottrop als Mittelzentrum ausgewiesen.

Klima:

Die durchschnittliche Temperatur beträgt im Jahresmittel 9,6 °C, die Niederschlagsmenge 829 mm. Kältester Monat ist der Januar mit 1,5 °C, wärmster der Juli mit 17,5 °C. Mit 90 mm fällt im August der meiste Niederschlag.

Stadtgliederung:

Bottrop gliedert sich in 3 Stadtbezirke: Bottrop-Mitte, Bottrop-Süd und Bottrop-Kirchhellen, sowie 18 Stadtteile.

Geschichte:

Der Stadtname leitet sich aus dem Namen "Borthorpe" her, welcher auf das Mittelalter zurückgeht. Dieser bedeutet soviel wie "Dorf am Hügel". Die Siedlung wird 1092 erstmals in den Besitzregistern des Klosters Werden erwähnt. Im Jahr 1253 wird die Kommende Welheim des Deutschen Ordens gegründet, die Errichtung der Knippenburg geht auf die Zeit um 1340 zurück.

1423 wird Bottrop das Marktrecht verliehen. Die Siedlung gehört zum Vest Recklinghausen des Kurfürstentums Köln, durch ihre Lage besitzt sie eine gewisse Bedeutung als Marktort, da in Bottrop der "Vestische Hellweg" (eine Verbindung zwischen Recklinghausen und dem Rheinland) mit der Straße nach Dorsten zusammentrifft.

1796 folgt die Gründung der Baumwollspinnerei Lichtenhagen, das gesamte Kirchspiel Bottrop untersteht dem kurkölnischen Stadthalter des Vestes Recklinghausen. Unter französischer Herrschaft kommt Bottrop im Jahr 1811 zum Großherzogtum Berg, wo sich zusammen mit Osterfeld eine gemeinsame Mairie bildet. Am 23.04.1816 geht Bottrop an Preußen und wird dem Kreis Recklinghausen zugeordnet. Ab 1821 wird zusammen mit Osterfeld die Bürgermeisterei Bottrop gebildet, diese bildet mit Kirchhellen einen gemeinsamen Amtsverband. 1843 wird dann die westfälische Landgemeindeordnung eingeführt.

Die Zeit des Bergbaus beginnt in Bottrop mit der Abteufung der Zeche Prosper I im Jahr 1856. Durch Erlass des preußischen Staatsministeriums erhält Bottrop am 21.07.1919 die Stadtrechte, zum 01.01.1921 scheidet die Stadt aus dem Kreis Recklinghausen aus und wird eine kreisfreie Stadt. Durch Eingemeindungen wird im Jahr 1929 das Stadtgebiet von Bottrop erheblich vergrößert.

Während des 2. Weltkrieges werden in Bottrop u.a. die alten Hülswerke angegriffen, da dort aus Kohle Diesel für Rüstungszwecke gewonnen wurde. Der Krieg fordert in Bottrop ca. 300 Menschenleben. 1953 wird Bottrop zur Großstadt.

Anlässlich des 2. Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen zum 01.01.1975 wurden die kreisfreien Städte Bottrop und Gladbeck sowie Kirchhellen zur neuen Stadt Bottrop zusammengeschlossen. Die Stadt Gladbeck klagte gegen diesen Zusammenschluss und erreichte mit dem sog. "Nikolausurteil" eine Korrektur der Gebietsreform. Im Frühjahr 1976 erwog die damalige Landesregierung eine Eingemeindung von Bottrop nach Essen. Zum 01.07.1976 wurde Gladbeck eine kreisangehörige Stadt des Kreises Recklinghausen. Kirchhellen wurde schließlich wieder in die Stadt Bottrop eingegliedert.

Seit 12. 09.2005 werden auch in Bottrop sog. "Stolpersteine" durch den Künstler Gunter Demnig verlegt. Bei diesen quadratischen Steinen handelt es sich um kleine Messingplatten im Straßenpflaster. Diese sollen an die Opfer der Judenvernichtung und der politischen Verfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus erinnern.

Sehenswürdigkeiten (Auswahl):

Tetraeder
Feuerwachturm
Postgebäude
Städtisches Museum
Brauhaus "Bottich
Rathaus
Alpincenter
Schloss Beck
Alte Apotheke
Kirche Heilig Kreuz
Kirche Herz Jesu
Liebfrauenkirche
St. Antonius
St. Barbara
Gnadenkirche
Martinskirche
Malakow-Turm

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