Dortmund

Basisdaten:

Einwohnerzahl:: 587.137 (30. 06. 2007)
Fläche: 280,401 km²
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Kreisfreie Stadt Dortmund

Geographie:

Dortmunds Stadtkern liegt auf der Grenze zwischen dem nördlichen Flach- und südlichen Hügelland, dem sogenannten westfälischen Hellweg. Die Stadt liegt im Südwesten der Westfälischen Bucht und am südlichen Fortsatz der Norddeutschen Tiefebene an der Grenze zum Deutschen Mittelgebirge. Dortmund wird vom Oberlauf des Flusses Emscher durchflossen, die Stadtgrenze bildet im Süden, unterhalb der Hohensyburg, der Mittellauf der Ruhr. Die Stadt besitzt einen Stadthafen, der in nördlicher Richtung in den Dortmund-Ems-Kanal fließt. Der östliche, westfälische Teil der Stadt stößt im Westen an den Ballungsraum Ruhrgebiet. Der höchste Punkt Dortmunds, der Klusenberg, liegt im Stadtteil Syburg ist 254,33 m ü. NN, der niedrigste Punkt liegt mit 49,5 m ü. NN im Stadtteil Derne.

Klima:

Die Stadt liegt an der Grenze zwischen den Klimabezirken Münster- und Sauerland. Dies ist im Übergangsbereich zwischen atlantisch-maritimem und Kontinentalklima, welches durch milde Winter und relativ kühle Sommer geprägt wird. Die durchschnittlich geringste Niederschlagsmenge liegt bei 40-50 mm im Februar, die höchste im Juli mit 80-90 mm. Die Niederschläge sind recht gleichmäßig über das Jahr verteilt, im Winter dominiert Dauerregen, im Sommer kürzere, aber ergiebigere Regenschauer. Der kälteste Monat ist der Januar mit -6 °C, der wärmste ist der August mit 35 °C.

Stadtgliederung:

12 Stadtbezirke: Innenstadt-West, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost, Eving, Scharnhorst,
Brackel, Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund, Huckarde, Mengede

Geschichte:

Schon in der Bronzezeit fand entlang des Hellweges eine Besiedelung statt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dortmund als "Throtmani" oder auch "Trutmunia zwischen 880 und 890 unser Zeitrechnung, in mittelalterlichen Schriften fand sich dann der Name "Dortmund". Mit den Marktrechten um 990 u. Zeitr. und 1293 dem Braurecht entwickelte sich die Stadt zu einer der reichsten und wichtigsten Städte im Hansebund, deren Kaufmannsgeschlechter großen Einfluss, sogar bis nach England, besaßen.

1389 gewann Dortmund die "Große Dortmunder Fehde" gegen den Grafen von der Mark und den Erzbischof von Köln. Der Dreißigjährige Krieg zerstörte die Hälfte der Wohnhäuser der Stadt und bedeutete auch den wirtschaftlichen Ruin der Stadt. Die Einwohnerzahl Dortmunds sank bis zum Jahre 1793 auf 4500 Einwohner und verlor seine Bedeutung. Dank der Einführung bayrischer Braumethoden um 1845 und die technischen Fortschritte bei der Schwerindustrie erfuhr Dortmund einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Durch die Cöln-Mindener Eisenbahn 1847 wurde die Stadt zu einem wichtigen Verkehrsknoten im Ruhrgebiet. Die "Eisen und Stahlwerke OHG Leopold Hoesch" nahm im September 1871 ihre Produktion auf und die ersten Schächte der Zechen "Minister Stein" (1871), "Westhausen" (1871) und "Gneisenau" (1873) wurden abgeteuft.

Die Einwohnerzahl Dortmunds wuchs bis 1875 auf 57.742 an. Mit dem Bau des Dortmund Ems Kanals (1899) und des gleichzeitig errichteten Dortmunder Hafens konnte Kohle und Stahl zu den Nordseehäfen geschaffen werden. Somit entwickelte sich die seit 1875 kreisfreie Stadt Ende des 19. Jahrhunderts mit 142.733 Einwohnern zur größten und wichtigsten Stadt des Ruhrgebiets. Wegen ihrer kriegswichtigen Industrie wurde Dortmund im 2. Weltkrieg nahezu vollständig zerstört. 98 % der innerstädtischen Besiedlungsflächen lagen in Trümmern. Von den 541.900 Einwohnern Dortmunds im Jahre 1940 lebten bei Kriegsende noch 341.000 in der Stadt.

Der Wiederaufbau erfolgte zügig und gleich nach Ende des Krieges, so dass Dortmund bereits 1950 der 500.000ste Einwohner melden konnte. Mit dem Bau des Fernsehturms "Florian" erhielt Dortmund neben den restaurierten historischen Kirchen der Stadt (Reinoldi-, Marien- und Propsteikirche) ein neues Wahrzeichen. Nach dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie (die letzten drei Zechen wurden in den 80er Jahren stillgelegt), stand der Stadt ein Strukturwandel bevor. Mit der Gründung der Universität 1968, dem Neubau der Pädagogischen Hochschule und anderen Dienstleistungsstätten wandelte sich Dortmund von der Industriestadt zu einem Zentrum für Dienstleistung und Forschung.

Weitere Entwicklungschancen werden in der Softwareindustrie sowie bei Multimediafirmen gesehen. Dortmund erweckt immer noch den Eindruck einer Stadt im Wandel, worauf auch beschäftigungsorientierte Ansiedlungen wie das Areal der künftigen "Stadtkrone" Ost oder auch das "dortmund-project" hinweisen, wodurch insbesondere Arbeitsplätze in der Informationstechnologie und im elektronischen Handel (IT-Branche und E-Commerce) geschaffen werden sollen.

Sehenswürdigkeiten:

Alter Markt mit Reinoldikirche
Propsteikirche
Marienkirche
Altes Hafenamt
Borsigplatz
Der steinerne Turm
Dortmunder U
Hohensyburg mit Casino
Kokerei Hansa
Zeche Zollern II/IV
Fernsehturm

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