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Karolingerzeit

  
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Karolingerzeit

Karolingerzeit (714 - 843)

Die Karolinger oder auch Karlinger sind ein Fränkisches Adels- und Herrschergeschlecht aus dem Mosel-Maas Raum. Sie sind nach Karl dem Großen benannt und gingen aus einer Verbindung zwischen Arnulfingern und Pippiniden hervor.

Die Karolinger stiegen 751 mit Pippin III. unter Ausschaltung der Merowinger über das Amt des Hausmeiers zum Königtum auf. Ihre Eingliederung in eine abendländische Vorherrschaft zeigte sich 800 in der Kaiserkrönung Karls des Großen.

Karl der Große, begründete das neue weströmische Kaisertum, als er am 25. Dezember 800 in Rom von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt wurde.

Das fränkische Erbschaftsrecht, sah keinen automatischen Primat des Erstgeborenen vor. Ausgehend davon wurde das Frankenreich nach dem Tode Karls des Großen mehrmals geteilt. Der Vertrag von Verdun im Jahre 843 kann als Grundlage der Länderentstehung von Frankreichs und Deutschlands angesehen werden. Durch die Teilungen ging ein Machtzuwachs des fränkischen Adels einher, der kontinuierlich versuchte, die Teilungspläne zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Das Karolingergeschlecht beherrschte in verschiedenen Konstellationen bis 987 Mitteleuropa und prägte das frühmittelalterliche Bild Europas entscheidend.


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