Mond

Der Mond trägt ein blaues Leinenhäs mit goldenen Sternapplikationen und einem roten Besatz. Als einzigste Maske der schwäbisch-alemannischen Fasnet birgt sie zwei Gesichter. Auf der Vorderseite ist sie ein Vollmond, von der Seite der Halbmond. Um die Schulter trägt er zwei bis sechs Schellenriemen, in der Hand die Narrenwurst, Pritsche oder Streckschere. Die Maskenhaube ist rot und am blauen Käpple sind drei Fuchsschwänze befestigt.

Geschichte des Mondes
Auch die Figur der Monde basiert auf eine wahre Ortsgegebenheit.. In einer Nacht waren einige Zechbrüder auf dem Heimweg, als sie den Turm des Uff-Kirchleins in Flammen sahen. Rasch alarmierten sie die Feuerwehr und bald scholl es aus vielen Kehlen: "Fuirio s`Uffkirchle brennt, holat Stroh ond löschat gschwend!" Doch als sie die Rohre auf den Kirchturm richten wollten, war von Flammen keine Spur. Nur der Mond schien kräftig durch die bunten Fenster. Von da an hatten die Cannstatter ihren zweiten Necknamen "Mondlöscher".


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