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Mariä Himmelfahrt (15. August)

  

Mariä Himmelfahrt (15. August)

Mariä Himmelfahrt (auch Mariä Aufnahme in den Himmel) ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche zur Erinnerung an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel.

Brauchtum zu Mariä Himmelfahrt

Schon seit dem 5. Jh. sind Marienfeste an diesem Tag überliefert.

Kräuterweihe

Am Hochfest Maria Himmelfahrt wird eine Reihe von Kräutern zu einem Strauß gebunden und mit zur Kirche gebracht. Sie werden im Gottesdienst oder im Anschluss daran gesegnet.

Je nach Region bestehen die Kräuterbuschen aus insgesamt sieben (Zahl der Wochen- bzw. Schöpfungstage), neun (dreimal drei für die hl. Dreifaltigkeit), Zwölf (Zahl der Apostel), 14 (Zahl der Nothelfer), 24 (zweimal zwölf: zwölf Stämme Israels aus dem alten und zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament) 72 (sechsmal zwölf) (Zahl der Jünger Jesu) oder gar 99 verschiedenen Kräutern. Typische Kräuter neben Alant sind Echtes Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut und die verschiedenen Getreidesorten.

In manchen Regionen wurden in die Kräuterbuschen so viele Alantblüten eingebunden, wie Menschen, Kühe und Pferde auf dem Hof lebten. Der Tee aus diesen geweihten Kräutern sollte besonders heilsam sein. Krankem Vieh wurden geweihte Kräuter ins Futter gemischt oder man warf zum Schutz vor Blitzschlag beim Gewitter Kräuter aus dem Buschen ins offene Feuer


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