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Ta Agia Theofánia oder Ta Fóta (Heilige Drei Könige, 6. Januar)

  

Ta Agia Theofánia oder Ta Fóta (Heilige Drei Könige, 6. Januar)

Das Fest der Heiligen Drei Könige ist in Griechenland viel älter als das Weihnachtsfest. Bereits im 2. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung wurde es eingeführt und bezieht sich auf die Taufe Jesu und die Niederkunft des Heiligen Geistes.

Brauchtum zu Ta Agia Theofánia

Am 6. Januar gehört die "Weihung der Gewässer" zum liturgischen Feiertagszeremoniell. Dabei wirft der Geistliche ein Kreuz in das Meer (ersatzweise in einen See, Fluss, Teich). Junge Männer und Jugendliche springen dem Kreuz hinterher und wetteifern, es zu finden. Es ist ein ehrenhafter Wettkampf zwischen den Teilnehmern, die mutig in das eiskalte Wasser springen. Wenn diese Zeremonie in einem Hafen stattfindet, läuten bereits im Augenblick, in dem das Kreuz ins Wasser geworfen wird, sämtliche Glocken, Pfeifen und Nebelhörner der Schiffe, die vom Dampfer bis zum Fischerboot mit Blumen geschmückt sind. Die Kriegsschiffe feuern Salut und die Kirchenglocken läuten

Segnung des Hauses

An den darauffolgenden Tagen ziehen Pastoren von Haus zu Haus, zeichnen über der Eingangstür mit Kerzenrauch ein Kreuz und besprengen die anwesenden Personen mit Weihwasser. Ein begleitender Helfer trägt nicht nur die erforderlichen Utensilien, sondern sammelt auch den Obolus der Gläubigen ein.


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