Goethe, Johann Wolfgang von

Warum bin ich vergänglich, o Zeus? so fragte die Schönheit / Macht ich doch, sagte der Gott, nur das Vergängliche schön

Was du ererbt von deinen Vätern hast, / Erwirb es, um es zu besitzen

Was heute nicht geschieht, ist morgen nicht getan, / Und keinen Tag soll man verpassen

Was ist ein Philister? / Ein hohler Darm, / Mit Furcht und Hoffnung ausgefüllt / Daß Gott erbarm!

Was man nicht weiss, das eben braucht man, und was man weiss, kann man nicht brauchen

Welche Verehrung verdient der Weltenschöpfer, der gnädig, / Als er den Korkbaum schuf, gleich auch die Stöpsel erfand!

Wenn die Reben wieder blühen, / Rühret sich der Wein im Fasse / Wenn die Rosen wieder glühen, / Weiß ich nicht, wie mir geschieht

Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen

Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muß man sie gut bezahlen

Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande

Wer dort bleiben und sich ansiedeln will, muß heiraten und katholisch werden, sonst hält er es nicht aus und hat eine schlechte Existenz

Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, / Das nicht die Vorwelt schon gedacht?

Wer lange lebt, hat viel erfahren, / Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, / Der lasse sich begraben


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