Boccia

Boccia ist eine italienische Variante des Spiels mit Kugeln, im 13. Jahrhundert spielte man das Spiel europaweit. In Deutschland wurde Boccia durch Konrad Adenauer bekannt, der seine Italienurlaube überwiegend auf der Boccia Bahn verbrachte.

Boccia ist ein Kugelspiel auf einer Kunststoffbahn oder auf einer gewalzten Sandbahn für 2 Parteien. Die Spieler versuchen, die Spielkugeln möglichst nahe an die zuvor ins Spiel gebrachte Setzkugel (Pallino) heranzuwerfen. Weiterhin werden gut platzierte eigene Kugeln abgeschirmt oder gegnerische Kugeln aus einer günstigen Position weggestoßen. Das Pallino und die Kugeln haben vorgeschriebene Maße (siehe Wettkampfkugeln). Für das Auswerfen des Pallino und der Kugeln gibt es genaue Regeln und Abspielpunkte, die Lage der Kugeln muss auf dem Feld markiert werden. Am Ende eines Spielsatzes zählen die Kugeln, die näher am Pallino liegen als die Kugeln des Gegners als Punkte. Danach wird in die entgegengesetzte Richtung gespielt.

In Deutschland wird nach den internationalen Regeln gespielt. Die Spieler haben je nach Anzahl der Spieler pro Mannschaft unterschiedlich viele Kugeln. Nach den internationalen Regeln geht ein Spiel bis 15 Punkte, in Deutschland bis 9, 11 oder 12 Punkte.

In Deutschland ist Boccia weniger verbreitet als in anderen Ländern, die deutschen Spieler kommen vor allem aus Süddeutschland. Es gibt ungefähr 10 Vereine, die professionell Turniere austragen. Der Boccia Bund Deutschland e.V. gehört dem Deutschen Boccia-, Boule- und Pétanque-Verband an.


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